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Probleme beim Autokauf?

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Ka­te­go­rie: Re­fe­renz (in­tern)

Kei­ne Nich­tig­keit ei­nes Neu­wa­gen-Kauf­ver­trags we­gen Ver­sto­ßes ge­gen § 27 I 1 EG-FGV – VW-Ab­gas­skan­dal

Ein Kauf­ver­trag über ei­nen vom VW-Ab­gas­skan­dal be­trof­fe­nen Neu­wa­gen wä­re selbst dann nicht we­gen Ver­sto­ßes ge­gen ein ge­setz­li­ches Ver­bot nich­tig (§ 134 BGB), wenn – was tat­säch­lich nicht der Fall ist – das Fahr­zeug mit Blick dar­auf, dass dar­in ei­ne die Schad­stoff­emis­sio­nen ma­ni­pu­lie­ren­de Soft­ware zum Ein­satz kommt, ent­ge­gen § 27 I 1 EG-FGV nicht mit ei­ner gül­ti­gen Über­ein­stim­mungs­be­schei­ni­gung ver­se­hen wä­re.

OLG Köln, Be­schluss vom 16.07.2018 – 5 U 82/17
(vor­an­ge­hend: OLG Köln, Be­schluss vom 14.06.2018 – 5 U 82/17)

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Kauf ei­nes noch her­zu­stel­len­den hoch­ex­klu­si­ven Lu­xus­fahr­zeugs als Be­stim­mungs­kauf (§ 375 HGB)

  1. Ent­hält der Kauf­ver­trag über ein noch her­zu­stel­len­des hoch­ex­klu­si­ves Lu­xus­fahr­zeug – hier: ei­nen Fer­ra­ri 458 Spe­cia­le Aper­ta – noch kei­ne An­ga­ben über die vom Käu­fer ge­wünsch­te in­di­vi­du­el­le (Son­der-)Aus­stat­tung des Fahr­zeugs, so liegt ein Be­stim­mungs­kauf i. S. von § 375 HGB vor, wenn we­nigs­tens ei­ne der Ver­trags­par­tei­en Kauf­mann ist, dem Käu­fer die nä­he­re Be­stim­mung der in­di­vi­du­el­len (Son­der-)Aus­stat­tung des Fahr­zeugs vor­be­hal­ten ist und der Kauf­preis durch Be­zug­nah­me auf den bei Aus­lie­fe­rung des Fahr­zeugs gel­ten­den Lis­ten­preis hin­rei­chend be­stimmt ist.
  2. Durch ei­nen Selbst­be­lie­fe­rungs­vor­be­halt wird der be­güns­tig­te Ver­käu­fer – hier: ei­nes noch her­zu­stel­len­den Fer­ra­ri 458 Spe­cia­le Aper­ta – al­len­falls von sei­ner Lie­fer­pflicht (§ 433 I 1 BGB) frei, wenn er im Zeit­punkt des Ab­schlus­ses des Kauf­ver­trags ein kon­gru­en­tes De­ckungs­ge­schäft ab­ge­schlos­sen hat­te und von sei­nem Lie­fe­ran­ten (hier: dem Fahr­zeug­her­stel­ler) im Stich ge­las­sen wird.

OLG Mün­chen, Be­schluss vom 03.07.2018 – 19 U 742/18
(vor­an­ge­hend: LG Mün­chen I, Ur­teil vom 02.02.2018 – 12 O 13461/15)

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Kei­ne Haf­tung ei­nes VW-Ver­trags­händ­lers für Fehl­ver­hal­ten der Volks­wa­gen AG im VW-Ab­gas­skan­dal

  1. Ein ge­werb­li­cher Kfz-Ver­käu­fer muss sich ein mög­li­cher­wei­se arg­lis­ti­ges Ver­hal­ten der Volks­wa­gen AG im VW-Ab­gas­skan­dal auch dann nicht zu­rech­nen las­sen, wenn er ein Ver­trags­händ­ler der Volks­wa­gen AG ist; ins­be­son­de­re ist die Volks­wa­gen AG als Fahr­zeug­her­stel­le­rin nicht Ge­hil­fin (§ 278 BGB) des Händ­lers bei der Er­fül­lung der in § 433 I BGB ge­nann­ten Ver­käu­fer­pflich­ten. Eben­so hat ein Au­di-Ver­trags­händ­ler nicht für ein Fehl­ver­hal­ten der AU­DI AG, der das Wis­sen der Volks­wa­gen AG und de­ren Mit­ar­bei­ter zu­zu­rech­nen sein könn­te, ein­zu­ste­hen.
  2. Es bleibt of­fen, ob der Man­gel, der ei­nem vom VW-Ab­gas­skan­dal be­trof­fe­nen Pkw an­haf­tet, ge­ring­fü­gig ist und des­halb ge­mäß § 323 V 2 BGB ei­nen Rück­tritt vom Kauf­ver­trag nicht recht­fer­tigt.

OLG Köln, Be­schluss vom 14.06.2018 – 5 U 82/17
(nach­fol­gend: OLG Köln, Be­schluss vom 16.07.2018 – 5 U 82/17)

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Arg­lis­ti­ge Täu­schung durch Er­klä­rung „Fahr­zeug hat kei­nen Rost“

  1. Die Er­klä­rung des pri­va­ten Ver­käu­fers ei­nes Ge­braucht­wa­gens, das Fahr­zeug wei­se kei­nen Rost auf, kann als Über­nah­me ei­ner Be­schaf­fen­heits­ga­ran­tie i. S. von § 444 Fall 2 zu wer­ten sein. Dem steht nicht ent­ge­gen, dass die Er­klä­rung nicht im schrift­li­chen Kauf­ver­trag fest­ge­hal­ten wur­de. Denn dann, wenn der Kauf­ver­trag – wie ein Kfz-Kauf­ver­trag – kei­ner be­stimm­ten Form be­darf, ge­nügt für die Über­nah­me ei­ner Be­schaf­fen­heits­ga­ran­tie ei­ne münd­li­che Er­klä­rung des Ver­käu­fers.
  2. Der Ver­käu­fer ei­nes Ge­braucht­wa­gens, der er­klärt, das Fahr­zeug wei­se kei­nen Rost auf, han­delt arg­lis­tig, wenn er das Fahr­zeug vor Ab­ga­be die­ser Er­klä­rung nicht auch von un­ten auf Rost­schä­den un­ter­sucht hat, ob­wohl ihm (und auch in Fach­krei­sen all­ge­mein) be­kannt ist, dass Fahr­zeu­ge wie das zum Ver­kauf ste­hen­de gro­ße Pro­ble­me mit Rost ha­ben.
  3. Für ei­ne ver­ein­fach­te Zwangs­voll­stre­ckung ge­nügt mit Blick auf § 756 I, § 765 Nr. 1 ZPO die Fest­stel­lung, dass sich der Gläu­bi­ger in An­nah­me­ver­zug be­fin­det. Wann An­nah­me­ver­zug ein­ge­tre­ten ist, in­ter­es­siert in­so­weit nicht. Des­halb muss der­je­ni­ge, der den An­nah­me­ver­zug für ei­nen Zeit­punkt vor dem Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung festge­stellt ha­ben will, sein recht­li­ches In­ter­es­se (§ 256 I ZPO) an die­ser Fest­stel­lung dar­tun.

OLG Frank­furt a. M., Ur­teil vom 18.05.2018 – 8 U 198/17
(vor­an­ge­hend: LG Lim­burg, Ur­teil vom 15.09.2017 – 2 O 407/15)

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(Kei­ne) Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung durch Be­zeich­nung ei­nes Ge­braucht­wa­gens als „Bast­ler­fahr­zeug“

  1. Dass ein Ge­braucht­wa­gen als „Bast­ler­fahr­zeug“ ver­kauft wird, recht­fer­tigt für sich ge­nom­men nicht die An­nah­me, der Ver­käu­fer und der Käu­fer hät­ten i. S. des § 434 I 1 BGB ver­ein­bart, dass an dem Pkw mög­li­cher­wei­se Re­pa­ra­tu­ren jeg­li­chen Aus­ma­ßes durch­ge­führt wer­den müss­ten.
  2. Auch ein als „Bast­ler­fahr­zeug“ ver­kauf­ter Ge­braucht­wa­gen, der zur Nut­zung im Stra­ßen­ver­kehr be­stimmt ist, muss we­nigs­tens ei­ne Be­schaf­fen­heit auf­wei­sen, die dem Käu­fer ei­ne ge­fahr­lo­se Teil­nah­me am Stra­ßen­ver­kehr er­mög­licht.

LG Os­na­brück, Ur­teil vom 09.05.2018 – 2 S 57/18
(vor­an­ge­hend: AG Nord­horn, Ur­teil vom 09.01.2018 – 3 C 622/17)

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Kei­ne Er­satz­lie­fe­rung (§ 439 I Fall 2 BGB) im VW-Ab­gas­skan­dal – VW Sha­ran (R)

  1. Der Ver­käu­fer ei­nes 2014 aus­ge­lie­fer­ten, vom VW-Ab­gas­skan­dal be­trof­fe­nen und des­halb man­gel­haf­ten VW Sha­ran 2.0 TDI mit ei­nem EA189-Mo­tor ist man­gels Gleich­ar­tig­keit und Gleich­wer­tig­keit auch dann nicht ver­pflich­tet, dem Käu­fer er­satz­wei­se ein ak­tu­el­les Fahr­zeug mit ei­nem leis­tungs­stär­ke­ren EA288-Mo­tor zu lie­fern, wenn der Kauf­ver­trag ei­nen Än­de­rungs­vor­be­halt i. S. von § 308 Nr. 4 BGB ent­hält. Denn ei­ne Er­satz­lie­fe­rung (§ 439 I Fall 2 BGB) er­for­dert – le­dig­lich – ei­ne voll­stän­di­ge Wie­der­ho­lung der Leis­tun­gen, zu de­nen der Ver­käu­fer nach § 433 I 1 und I 2 BGB ver­pflich­tet ist. Der Ver­käu­fer hat des­halb er­satz­wei­se ei­ne man­gel­freie, im Üb­ri­gen aber gleich­ar­ti­ge und gleich­wer­ti­ge Sa­che zu lie­fern – nicht we­ni­ger, aber auch nicht mehr.
  2. Der Ver­käu­fer ei­nes vom VW-Ab­gas­skan­dal be­trof­fe­nen – man­gel­haf­ten – Neu­wa­gens han­delt nicht treu­wid­rig, wenn er sich ei­ner­seits i. S. von § 308 Nr. 4 BGB Än­de­run­gen des Fahr­zeugs bis zur (erst­ma­li­gen) Aus­lie­fe­rung an den Käu­fer vor­be­hält und an­de­rer­seits gel­tend macht, dass er nicht zur Er­satz­lie­fe­rung (§ 439 I Fall 2 BGB) ei­nes ak­tu­el­len Neu­fahr­zeugs mit ei­nem ge­ring­fü­gig leis­tungs­stär­ke­ren Mo­tor ver­pflich­tet sei.
  3. Ein VW-Ver­trags­händ­ler hat für ein (mög­li­cher­wei­se) arg­lis­ti­ges Ver­hal­ten der Volks­wa­gen AG im VW-Ab­gas­skan­dal re­gel­mä­ßig nicht ein­zu­ste­hen. Denn we­der ist die Volks­wa­gen AG als Fahr­zeug­her­stel­le­rin Ge­hil­fin des Händ­lers bei der Er­fül­lung von Ver­käu­fer­pflich­ten ge­gen­über ei­nem Käu­fer (§ 278 BGB), noch sieht der Rechts­ver­kehr die Volks­wa­gen AG als Re­prä­sen­tan­tin oder Ver­trau­ens­per­son des Ver­trags­händ­lers an. Viel­mehr kann von ei­nem durch­schnitt­li­chen Fahr­zeug­käu­fer er­war­tet wer­den, dass er zwi­schen ei­nem Kfz-Ver­trags­händ­ler und dem Fahr­zeug­her­stel­ler un­ter­schei­den kann.

OLG Köln, Be­schluss vom 06.03.2018 – 16 U 110/17
(vor­an­ge­hend: LG Aa­chen, Ur­teil vom 10.07.2017 – 11 O 312/16)

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Stoff­ver­deck ei­nes Ca­brio­lets als Ver­schleiß­teil – Au­di A4

  1. Der Käu­fer ei­nes Ge­braucht­wa­gens muss zwar im Re­gel­fall nor­ma­len (na­tür­li­chen) Ver­schleiß, aber we­der ei­nen über­mä­ßi­gen Ver­schleiß oder ei­ne über­gro­ße Ver­schleiß­an­fäl­lig­keit noch ei­ne vor­zei­ti­ge Ma­te­ri­al­er­mü­dung hin­neh­men.
  2. Das Stoff­ver­deck ei­nes Ca­brio­lets ist ein Ver­schleiß­teil, des­sen Le­bens­dau­er von zehn bis fünf­zehn Jah­ren nicht zwin­gend der Le­bens­dau­er des Fahr­zeugs ent­spricht. Löst sich bei ei­nem elf Jah­re al­ten Fahr­zeug (hier: ei­nem Au­di A4 Ca­brio­let) die Heck­schei­be vom Stoff­ver­deck, kann des­halb da­hin­ste­hen, ob dies auf ei­nem Her­stel­lungs­feh­ler in Ge­stalt ei­ner feh­ler­haf­ten Ver­kle­bung von Heck­schei­be und Ver­deck be­ruht. Denn die­ser Feh­ler hät­te nicht zu ei­ner vor­zei­ti­gen Ab­lö­sung der Heck­schei­be ge­führt, son­dern sich erst nach­tei­lig aus­ge­wirkt, als das Stoff­ver­deck oh­ne­hin aus­ge­tauscht wer­den muss­te.

OLG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 21.12.2017 – I-5 U 55/17
(vor­an­ge­hend: LG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 03.03.2017 – 9 O 8/14)

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Feh­len der Her­stel­ler­ga­ran­tie als Sach­man­gel ei­nes Ge­braucht­wa­gens (R)

  1. Der Ver­käu­fer und der Käu­fer ei­nes Ge­braucht­wa­gens kön­nen ei­ne Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung (§ 434 I 1 BGB) des In­halts tref­fen, dass für das Fahr­zeug ei­ne „Werks­ga­ran­tie“ (= Her­stel­ler­ga­ran­tie) be­ste­he.
  2. Ha­ben die Par­tei­en ei­nes Ge­braucht­wa­gen­kauf­ver­trags i. S. von § 434 I I BGB ver­ein­bart, dass für das Fahr­zeug ei­ne Her­stel­ler­ga­ran­tie be­ste­he, dann liegt ein Man­gel vor, wenn der Fahr­zeug­her­stel­ler man­gels War­tung des Fahr­zeugs nach Her­stel­ler­vor­ga­ben kei­ne Ga­ran­tie­leis­tun­gen er­brin­gen muss. Dass der Her­stel­ler mög­li­cher­wei­se Ga­ran­tie­leis­tun­gen aus Ku­lanz er­brin­gen wür­de, ist un­be­acht­lich.

OLG Zwei­brü­cken, Be­schluss vom 12.12.2017 – 1 U 186/16
(vor­an­ge­hend: LG Zwei­brü­cken, Ur­teil vom 04.11.2016 – 1 O 114/16)

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Kein „so­for­ti­ger“ Rück­tritt vom Kfz-Kauf­ver­trag we­gen SIS-Ein­tra­gung (R)

  1. Die bei Ge­fahr­über­gang vor­han­de­ne und im Zeit­punkt der Rück­tritts­er­klä­rung fort­be­ste­hen­de Ein­tra­gung ei­nes Kraft­fahr­zeugs im Schen­ge­ner In­for­ma­ti­ons­sys­tem (SIS) ist zwar ein er­heb­li­cher Rechts­man­gel, der den Käu­fer grund­sätz­lich zum Rück­tritt vom Kauf­ver­trag be­rech­tigt (im An­schluss an BGH, Urt. v. 18.01.2017 – VI­II ZR 234/15, NJW 2017, 1666). Ein wirk­sa­mer Rück­tritt setzt in­des vor­aus, dass der Käu­fer dem Ver­käu­fer er­folg­los ei­ne Frist zur Be­sei­ti­gung die­ses Man­gels ge­setzt hat oder ei­ne Frist­set­zung aus­nahms­wei­se ent­behr­lich war.
  2. Die Ein­tra­gung ei­nes Kraft­fahr­zeugs im Schen­ge­ner In­for­ma­ti­ons­sys­tem (SIS) be­grün­det kei­nen An­scheins­be­weis da­für, dass das Fahr­zeug i. S. des § 935 I BGB ab­han­den­ge­kom­men und nicht et­wa un­ter­schla­gen oder be­trü­ge­risch er­langt wor­den ist.

OLG Karls­ru­he, Ur­teil vom 29.09.2017 – 4 U 80/17
(vor­an­ge­hend: LG Of­fen­burg, Ur­teil vom 05.04.2017 – 6 O 102/16)

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Kei­ne Er­satz­lie­fe­rung (§ 439 I Fall 2 BGB) ei­nes Neu­wa­gens nach Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel – VW-Ab­gas­skan­dal

  1. Der Käu­fer ei­nes vom VW-Ab­gas­skan­dal be­trof­fe­nen und des­halb mög­li­cher­wei­se man­gel­haf­ten VW Ti­gu­an der ers­ten Ge­ne­ra­ti­on (VW Ti­gu­an I) hat we­der ei­nen An­spruch auf Er­satz­lie­fe­rung ei­nes VW Ti­gu­an I, noch kann er mit Er­folg die Er­satz­lie­fe­rung ei­nes Neu­wa­gens der zwei­ten Ge­ne­ra­ti­on (VW Ti­gu­an II) ver­lan­gen. Denn in­fol­ge des Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sels ist die Lie­fe­rung ei­nes fa­brik­neu­en VW Ti­gu­an I oh­ne ei­ne den Schad­stoff­aus­stoß ma­ni­pu­lie­ren­de Soft­ware i. S. des § 275 I BGB un­mög­lich, und zur Lie­fe­rung ei­nes – nicht gleich­ar­ti­gen und gleich­wer­ti­gen – VW Ti­gu­an II ist der Ver­käu­fer nicht ver­pflich­tet.
  2. Wird die Be­ru­fung ge­mäß § 522 II ZPO durch Be­schluss zu­rück­ge­wie­sen und ver­liert da­durch ge­mäß § 524 IV ZPO die (un­selbst­stän­di­ge) An­schluss­be­ru­fung ih­re Wir­kung, so fal­len die Kos­ten des Be­ru­fungs­ver­fah­rens bei­den Par­tei­en im Ver­hält­nis der Wer­te von Be­ru­fung und An­schluss­be­ru­fung zur Last.

OLG Bam­berg, Be­schluss vom 20.09.2017 – 6 U 5/17
(vor­an­ge­hend: OLG Bam­berg, Be­schluss vom 02.08.2017 – 6 U 5/17)

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