1. Re­pa­ra­tur­kos­ten von deut­lich un­ter 1.000 € brut­to deu­ten dar­auf hin, dass ein Ge­braucht­wa­gen le­dig­lich ei­nen „Ba­ga­tell­scha­den“ und kei­nen Scha­den er­lit­ten hat, der ihm die ver­ein­bar­te Ei­gen­schaft „un­fall­frei“ nimmt. Die Re­pa­ra­tur­kos­ten sind aber nur ein – wenn auch we­sent­li­ches – Kri­te­ri­um, um die Er­heb­lich­keit des Scha­dens zu be­stim­men. Dar­über hin­aus kön­nen un­ter an­de­rem die Art des Scha­dens, der Kauf­preis und der dem Käu­fer er­kenn­ba­re Pfle­ge­zu­stand des Fahr­zeugs von Be­deu­tung sein.
  2. Al­lein der Um­stand, dass die Au­ßen­haut des Fahr­zeugs, al­so das Blech, be­schä­digt wor­den ist, kann ei­nen Scha­den nicht zu ei­nem Un­fall­scha­den jen­seits ei­nes Ba­ga­tell­scha­dens ma­chen. Das wä­re ei­ne zu pau­scha­le Sicht, die die Tie­fe und das Aus­maß der Be­schä­di­gung au­ßer Acht lie­ße.
  3. Ei­ne un­wirk­sa­me An­fech­tungs­er­klä­rung kann in ei­ne Rück­tritts­er­klä­rung um­ge­deu­tet wer­den (im An­schluss an BGH, Urt. v. 07.06.2006 – VI­II ZR 209/05).

OLG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 25.02.2008 – I-1 U 169/07

Sach­ver­halt: Der Klä­ger nimmt die be­klag­te Re­nault-Ver­trags­händ­le­rin auf Rück­ab­wick­lung ei­nes Ge­braucht­wa­gen­kauf­ver­trags in An­spruch.

Der Klä­ger kauf­te von der Be­klag­ten im Ju­ni 2005 ei­nen Ge­braucht­wa­gen für 17.150 €. Im Be­stell­for­mu­lar ist in der Zei­le „Zahl, Art und Um­fang von Un­fall­schä­den lt. Vor­be­sit­zer“ ma­schi­nen­schrift­lich „un­fall­frei“ ein­ge­tra­gen. Die Par­tei­en strei­ten im We­sent­li­chen dar­über, was die­se In­for­ma­ti­on be­sagt und ob sie in­halt­lich zu­tref­fend ist.

Der Klä­ger hat mit An­walts­schrei­ben vom 23.06.2006 den Kauf­ver­trag an­ge­foch­ten und hilfs­wei­se die „Wand­lung“ er­klärt. Sei­ne Kla­ge hat er im Kern da­mit be­grün­det, dass an­läss­lich ei­nes Werk­statt­auf­ent­halts bei ei­nem an­de­ren Re­nault-Ver­trags­händ­ler auf den ers­ten Blick fest­ge­stellt wor­den sei, dass das Fahr­zeug ei­nen Un­fall­scha­den er­lit­ten ha­be. Dar­auf­hin sei das Fahr­zeug ge­nau­er über­prüft und fest­ge­stellt wor­den, dass an der Tür hin­ten rechts un­ter­halb der Leis­te Spach­tel­ar­bei­ten aus­ge­führt wor­den sei­en. Au­ßer­dem sei ei­ne Nachla­ckie­rung an bei­den Tü­ren auf der rech­ten Sei­te fest­ge­stellt wor­den. Es müs­se von ei­nem er­heb­li­chen Un­fall­scha­den aus­ge­gan­gen wer­den. Die In­stand­set­zungs­kos­ten lä­gen weit über 1.200 €. An­ge­sichts des­sen kön­ne von „un­fall­frei“ nicht die Re­de sein.

Die Be­klag­te sieht das an­ders. Sie macht gel­tend, mit der Er­klä­rung „un­fall­frei laut Vor­be­sit­zer" le­dig­lich Be­zug ge­nom­men zu ha­ben auf die In­for­ma­ti­on, die sie von der Vor­be­sit­ze­rin er­hal­ten ha­be. Die­se ha­be bei Her­ein­nah­me des Fahr­zeugs mit­ge­teilt, dass das Au­to un­fall­frei sei. Auf die­se An­ga­be ha­be man sich ver­las­sen. Sie zu be­zwei­feln, ha­be kein An­lass be­stan­den, zu­mal im Rah­men der üb­li­chen Sicht­prü­fung ei­ne Be­schä­di­gung des Fahr­zeugs nicht auf­ge­fal­len sei.

Das Land­ge­richt hat Be­weis dar­über er­ho­ben, ob der Un­fall, auf­grund des­sen bei­de Tü­ren auf der rech­ten Sei­te re­pa­riert bzw. nachla­ckiert wor­den sind, vor oder erst nach der Über­ga­be des Fahr­zeugs an den Klä­ger (17.06.2005) statt­ge­fun­den hat. So­dann hat es der Kla­ge im We­sent­li­chen statt­ge­ge­ben. Sei­ner Über­zeu­gung nach ist der Klä­ger von der Be­klag­ten arg­lis­tig ge­täuscht wor­den.

Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen die­se Ent­schei­dung hat­te Er­folg.

Aus den Grün­den: II. … 1. Ent­ge­gen der An­sicht des Land­ge­richts ist der Klä­ger zur Rück­ab­wick­lung des Kauf­ver­trags nicht be­rech­tigt. Al­ler­dings hät­te die Kla­ge dem Grun­de nach be­reits dann Er­folg, wenn der Klä­ger ge­mäß §§ 437 Nr. 2, 323 BGB zum Rück­tritt be­rech­tigt wä­re. Wie in der münd­li­chen Ver­hand­lung er­ör­tert, kommt es für die Schlüs­sig­keit der Kla­ge nicht dar­auf an, ob der Be­klag­ten ei­ne arg­lis­ti­ge Täu­schung zur Last fällt. Zwar hat der an­walt­lich ver­tre­te­ne Klä­ger mit Schrei­ben vom 23.06.2006 die An­fech­tung des Kauf­ver­trags we­gen arg­lis­ti­gen Ver­schwei­gens ei­nes Man­gels er­klärt und nur hilfs­wei­se von dem Rechts­be­helf der „Wand­lung“ (ge­meint: Rück­tritt) Ge­brauch ge­macht. In­des kann die An­fech­tungs­er­klä­rung für den Fall ih­rer Un­wirk­sam­keit in ei­nen Rück­tritt vom Kauf um­ge­deu­tet wer­den (BGH, Urt. v. 07.06.2006 – VI­II ZR 209/05, NJW 2006, 2839).

Ver­jäh­rungs­recht­li­che Grün­de, den Tat­be­stand der arg­lis­ti­gen Täu­schung zu prü­fen, lie­gen gleich­falls nicht vor. Die Be­klag­te hat sich zwar un­ter Hin­weis auf die in ih­ren All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (Ab­schnitt VI Nr. 1) auf ein Jahr ver­kürz­te Ver­jäh­rungs­frist auf Ver­jäh­rung be­ru­fen. Die auch bei ei­nem Ver­brauchs­gü­ter­kauf wie hier an sich grund­sätz­lich zu­läs­si­ge Frist­ver­kür­zung ist je­doch un­be­acht­lich. Die Klau­sel im Ab­schnitt VI Nr. 1 der Ge­braucht­wa­gen­ver­kaufs­be­din­gun­gen ist un­wirk­sam. Sie ver­stößt ge­gen die Ver­bo­te des § 309 Nr. 7a und b BGB (st. Rspr. des Se­nats im Ein­klang mit BGH, Urt. v. 15.11.2006 – VI­II ZR 3/06, NJW 2007, 674). Da­mit bleibt es bei der ge­setz­li­chen Zwei­jah­res­frist. Sie war im Zeit­punkt der Aus­übung des Ge­stal­tungs­rechts des Rück­tritts … noch nicht ver­stri­chen. Auf den Zeit­punkt der ge­richt­li­chen Gel­tend­ma­chung von An­sprü­chen aus dem durch den Rück­tritt ent­ste­hen­den Rück­ge­währ­schuld­ver­hält­nis kommt es nicht an.

2. Der recht­zei­tig er­klär­te Rück­tritt vom Kauf ist je­doch des­halb un­wirk­sam, weil es an dem er­for­der­li­chen Rück­tritts­grund fehlt. Ei­nen zum Rück­tritt be­rech­ti­gen­den (er­heb­li­chen) Sach­man­gel kann der Se­nat nicht fest­stel­len.

a) Der Klä­ger sieht sich zur Rück­ab­wick­lung vor al­lem des­halb be­rech­tigt, weil dem Fahr­zeug die zu­ge­sag­te Un­fall­frei­heit fehlt. Dass die Be­schä­di­gun­gen un­fach­män­nisch be­sei­tigt wor­den sind, was gleich­falls ei­nen Sach­man­gel be­grün­den kann, hat er im ers­ten Rechts­zug nicht aus­drück­lich vor­ge­tra­gen. Al­ler­dings hat er von An­fang gel­tend ge­macht, ein Fach­mann, näm­lich ein an­de­rer Re­nault-Ver­trags­händ­ler, ha­be auf den ers­ten Blick er­kannt, dass das Fahr­zeug ei­nen Un­fall­scha­den ge­habt ha­be. Vor­ge­bracht hat er auch, dass für die Be­klag­te als Fach­un­ter­neh­men oh­ne Wei­te­res er­sicht­lich ge­we­sen sei, dass die Lack­schicht un­ter­halb der hin­te­ren rech­ten Leis­te an der Tür fast zwölf Mal so dick ge­we­sen sei wie die werk­sei­ti­ge Di­cke. Auch ha­be die Be­klag­te die Nachla­ckie­run­gen an den Tü­ren rechts vor­ne und hin­ten er­ken­nen kön­nen.

b) Da­mit ist noch nicht die kon­klu­den­te Be­haup­tung ver­bun­den, die In­stand­set­zungs­ar­bei­ten sei­en ent­ge­gen den Re­geln der Ka­ros­se­rie- und La­ckier­tech­nik ins­ge­samt man­gel­haft aus­ge­führt wor­den. Et­was an­de­res er­gibt sich auch nicht aus dem Prüf­pro­to­koll, das der Klä­ger in ers­ter In­stanz zur Er­gän­zung und Be­stä­ti­gung sei­nes Sach­vor­trags vor­ge­legt hat. Auf der Sei­te 6 wer­den un­ter der Ru­brik „fest­ge­stell­te La­ckier- und Ka­ros­se­rie­ar­bei­ten“ Spach­tel­ar­bei­ten an der Tür hin­ten rechts und un­ter­halb der Leis­te mit Lack­schicht (klein­flä­chig) bis zu 1.600 µm – werk­sei­tig ca. 130 µm – fest­ge­hal­ten. Au­ßer­dem ist von Nachla­ckie­run­gen an den Tü­ren rechts vorn und hin­ten die Re­de, fer­ner da­von, dass stel­len­wei­se Schleif­spu­ren in der Lack­ober­flä­che vor­han­den sind. Oh­ne Teil­mon­ta­ge, so heißt es wei­ter, sei ei­ne wei­te­re Be­ur­tei­lung nicht mög­lich. Das da­ne­ben be­find­li­che Feld mit der Über­schrift „Ver­mu­te­te Un­fall­re­pa­ra­tur­spu­ren bzw. Un­fall­schä­den“ ist un­aus­ge­füllt ge­blie­ben. Von In­ter­es­se ist fer­ner, dass … fest­ge­hal­ten ist „rechts Spalt­maß zur Tür un­ter­schied­lich“ und im un­te­ren Teil sich die Ein­tra­gung be­fin­det „Fah­rer­tür un­ter­halb der Leis­te Del­le“.

All die­se An­ga­ben, die der Klä­ger sich im Zwei­fel zu ei­gen ge­macht hat, las­sen, auch in Ver­bin­dung mit dem sons­ti­gen Sach­vor­trag, nicht den Schluss zu, dass der Klä­ger die ge­sam­ten In­stand­set­zungs­ar­bei­ten als man­gel­haft be­an­stan­det. Auch das zweit­in­stanz­li­che Vor­brin­gen des Klä­gers … geht nicht in die­se Rich­tung. Im Rah­men der aus­führ­li­chen Er­ör­te­rung in der Be­ru­fungs­ver­hand­lung ist die Qua­li­tät der In­stand­set­zungs­ar­bei­ten kein The­ma ge­we­sen. Im We­sent­li­chen ist es um die Fra­ge ge­gan­gen, ob ein Sach­man­gel mög­li­cher­wei­se des­halb an­zu­neh­men ist, weil dem Fahr­zeug die Ei­gen­schaft der Un­fall­frei­heit fehlt. Erst­mals mit Schrift­satz vom 05.02.2008 macht der Klä­ger un­ter Vor­la­ge ei­nes Kurz­gut­ach­tens des Sach­ver­stän­di­gen L aus­drück­lich gel­tend, dass die Un­fall­re­pa­ra­tur an­ge­sichts ei­ner werk­sei­ti­gen Schicht­di­cke von ca. 130 µm und ei­ner tat­säch­li­chen Lack­schicht bis zu 1.600 µm nicht fach­ge­recht sei.

c) Zu­guns­ten des Klä­gers geht der Se­nat von ei­nem punk­tu­el­len Re­pa­ra­tur­man­gel aus. Als wahr un­ter­stellt er fer­ner, dass ein Un­fall im Sin­ne ei­nes un­mit­tel­bar von au­ßen her plötz­lich mit me­cha­ni­scher Ge­walt ein­wir­ken­den Er­eig­nis­ses (vgl. auch die De­fi­ni­ti­on im Prüf­pro­to­koll, Sei­te 6 u.) der Grund da­für ge­we­sen ist, dass das Fahr­zeug in der von dem Prü­fer und dem Sach­ver­stän­di­gen L be­schrie­be­nen Art und Wei­se in­stand­ge­setzt wor­den ist, und zwar vor Aus­lie­fe­rung des Fahr­zeugs an den Klä­ger und vor Her­ein­nah­me durch die Be­klag­te. Gleich­wohl steht ihm ein Recht zum Rück­tritt vom Kauf nicht zu. Dies aus fol­gen­den Er­wä­gun­gen:

aa) Zwei­fel­haft ist schon, ob die Un­fall­frei­heit Be­stand­teil ei­ner Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung i. S. des § 434 I 1 BGB ge­wor­den ist. Die­se Zwei­fel grün­den sich auf den Um­stand, dass die ma­schi­nen­schrift­li­che An­ga­be im Kauf­ver­trag „un­fall­frei“ sich in der For­mu­lar­ru­brik be­fin­det, in der die Be­klag­te An­ga­ben zu „Zahl, Art und Um­fang von Un­fall­schä­den lt. Vor­be­sit­zer“ macht. Von Be­deu­tung ist in die­sem Zu­sam­men­hang, wie in der münd­li­chen Ver­hand­lung aus­führ­lich er­ör­tert, der Zu­satz „lt. Vor­be­sit­zer“.

Wel­che Be­deu­tung ein der­ar­ti­ger Vor­be­halt, die Re­de ist auch von „Quel­len­nach­weis“, hat, ist höchst­rich­ter­lich noch nicht ge­klärt. Hin­sicht­lich der Ein­tra­gung ei­ner be­stimm­ten PS-Zahl in dem vor­ge­druck­ten Feld „PS laut Fahr­zeug­brief“ hat der BGH (Urt. v. 04.06.1997 – VI­II ZR 243/96, NJW 1997, 2318) nä­he­re Aus­füh­run­gen zu ei­nem ver­gleich­ba­ren Quel­len­hin­weis ge­macht. Wer sich als Ver­käu­fer für ei­ne Aus­sa­ge aus­drück­lich auf ei­ne be­stimm­te Quel­le be­zie­he, brin­ge da­mit hin­rei­chend deut­lich zum Aus­druck, wo­her er die An­ga­be ent­nom­men ha­be, und dass es sich da­bei nicht um ei­ge­nes Wis­sen han­de­le. Ei­ne der­art ein­ge­schränk­te Aus­sa­ge sei da­her recht­lich nicht an­ders zu be­wer­ten als ei­ne Er­klä­rung un­ter Vor­be­halt, die re­gel­mä­ßig kei­ne Zu­si­che­rung i. S. des § 459 II BGB a.F. dar­stel­le.

Im vor­lie­gen­den Fall geht es nicht dar­um, ob die Be­klag­te dem Klä­ger ei­ne Zu­si­che­rung, in der heu­ti­gen Ter­mi­no­lo­gie: ei­ne Ga­ran­tie, ge­ge­ben hat. Ent­schei­dend ist viel­mehr, ob in der schrift­li­chen An­ga­be der Be­klag­ten – ei­ne wei­ter­ge­hen­de münd­li­che Er­klä­rung ist nicht nach­ge­wie­sen – ei­ne Be­schaf­fen­heits­an­ga­be zu se­hen ist, die zu ei­ner Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung i. S. des § 434 I 1 BGB ge­führt hat. Das wird in der in­stanz­ge­richt­li­chen Recht­spre­chung wie auch im Schrift­tum un­ter­schied­lich ge­se­hen.

Für die Ein­tra­gung des Wor­tes „kei­ne“ in der Zei­le „Zahl, Art und Um­fang von Un­fall­schä­den lt. Vor­be­sit­zer“ hat sich das OLG Schles­wig, wie der Se­nat meint: mit Recht, ge­gen die An­nah­me ei­ner Ga­ran­tie i. S. der §§ 442 bis 444 BGB aus­ge­spro­chen. Es ist von ei­nem Sach­man­gel i. S. des § 434 BGB aus­ge­gan­gen, was ver­mu­ten lässt, dass dem die An­nah­me ei­ner nicht ein­ge­hal­te­nen Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung zu­grun­de liegt. Nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann al­ler­dings die Be­ja­hung ei­nes Sach­man­gels auf der Grund­la­ge der Kri­te­ri­en des § 434 I 2 Nr. 2 BGB (vgl. OLG Schles­wig, Urt. v. 18.08.2005 – 5 U 11/05, NJW-RR 2005, 1579). In der Re­vi­si­ons­ent­schei­dung (BGH, Urt. v. 07.06.2006 – VI­II ZR 209/05, NJW 2006, 2839) wird auf die­se Fra­ge nicht nä­her ein­ge­gan­gen, weil der BGH ei­ne arg­lis­ti­ge Täu­schung an­nimmt. In der Sa­che, die er durch Ur­teil vom 10.10.2007 (NJW 2008, 53) ent­schie­den hat, wa­ren sämt­li­che Un­fall-Ru­bri­ken un­aus­ge­füllt ge­blie­ben, so­dass schon des­halb kei­ne Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung an­zu­neh­men war, we­der ei­ne po­si­ti­ve noch ei­ne ne­ga­ti­ve. Un­er­gie­big ist auch die Ent­schei­dung BGH, Urt. v. 29.11.2006 – VI­II ZR 92/06, NJW 2007, 1346, weil der strit­ti­gen An­ga­be über die Lauf­leis­tung kein Quel­len­hin­weis hin­zu­ge­fügt wor­den war.

Wenn in ei­nem Ver­trags­for­mu­lar die Ru­bri­ken „Ge­samt­fahr­leis­tung nach An­ga­ben des Vor­be­sit­zers“ und „Stand des Ki­lo­me­ter­zäh­lers“ je­weils die hand­schrift­li­che Ein­tra­gung ei­ner be­stimm­ten Ki­lo­me­ter­zahl ent­hal­ten, nimmt der BGH oh­ne nä­he­re Be­grün­dung un­ge­ach­tet der Ver­wei­sung auf den Vor­be­sit­zer ei­nen Sach­man­gel an, so­fern die mit­ge­teil­te Zahl zum Nach­teil des Käu­fers falsch ist (Urt. v. 19.09.2007 – VI­II ZR 141/06, NJW 2007, 3774). Ob­gleich Ge­gen­stand des Kauf­ver­trags kein ge­wöhn­li­cher Pkw ge­we­sen ist, könn­te die­ses Ver­ständ­nis dar­auf hin­deu­ten, dass der BGH auch in dem Par­al­lel­fall „un­fall­frei laut Vor­be­sit­zer“ ei­ne Be­schaf­fen­heits­zu­sa­ge, je­den­falls kei­ne rei­ne Wis­sens­mit­tei­lung oh­ne man­gel­recht­li­che Re­le­vanz an­neh­men wird …

bb) Der er­ken­nen­de Se­nat neigt da­zu, trotz der vor­for­mu­lier­ten Ein­schrän­kung „lt. Vor­be­sit­zer“ ei­ne – ein­ge­schränk­te – Be­schaf­fen­heits­zu­sa­ge der Be­klag­ten an­zu­neh­men. Ent­schei­den muss er die­se Fra­ge im vor­lie­gen­den Fall nicht. Denn auch dann, wenn zu­guns­ten des Klä­gers ei­ne Ver­ein­ba­rung der Par­tei­en des In­halts an­ge­nom­men wird, dass das Fahr­zeug „lt. Vor­be­sit­zer un­fall­frei“ sei, ist der Rück­tritt des Klä­gers vom Kauf nicht ge­recht­fer­tigt. Das folgt aus der Aus­le­gung der An­ga­be „un­fall­frei“.

cc) Bei ei­ner nach bei­den Sei­ten hin in­ter­es­sen­ge­rech­ten Aus­le­gung ge­mäß §§ 133, 157 BGB be­sagt die­se im Ge­braucht­wa­gen­han­del üb­li­che An­ga­be, dass das Fahr­zeug kei­nen Un­fall er­lit­ten hat, bei dem es zu mehr als „Ba­ga­tell­schä­den“ ge­kom­men ist (OLG Düs­sel­dorf, Urt. v. 03.12.2004 – 14 U 33/04, zfs 2005, 130 m. w. Nachw.). Zu Recht wird in die­ser Ent­schei­dung ge­sagt, dass die Er­heb­lich­keit des Scha­dens schon die Reich­wei­te der Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung und nicht erst die Fra­ge be­tref­fe, ob ei­ne vor­han­de­ne Ver­trags­wid­rig­keit er­heb­lich sei.

Für die Be­ur­tei­lung im Ein­zel­fall kommt es un­ter Be­rück­sich­ti­gung der ge­sam­ten Um­stän­de ent­schei­dend auf die Ver­kehrs­an­schau­ung an. Auch das Al­ter des Fahr­zeugs ist von Be­deu­tung, eben­so die An­zahl der Vor­be­sit­zer. Au­ßer­dem sind die Lauf­leis­tung des Fahr­zeugs und die Art sei­ner Vor­be­nut­zung wich­ti­ge Aus­le­gungs­kri­te­ri­en. Für das, was der Käu­fer bei der An­ga­be „lt. Vor­be­sit­zer un­fall­frei“ er­war­ten darf, kön­nen fer­ner der Kauf­preis und der dem Käu­fer er­kenn­ba­re Pfle­ge­zu­stand des Fahr­zeugs von Be­deu­tung sein (vgl. Se­nat, Urt. v. 08.05.2006 – 1 U 132/05, SP 2007, 32). Bei Be­schä­di­gun­gen des Fahr­zeugs kommt es schließ­lich für die Un­ter­schei­dung, ob es sich um ei­nen mög­li­cher­wei­se hin­zu­neh­men­den „Ba­ga­tell­scha­den“ oder um ei­nen sol­chen Scha­den han­delt, der dem Fahr­zeug die Un­fall­frei­heit nimmt, auf die Art des Scha­dens und die Hö­he der Re­pa­ra­tur­kos­ten an (vgl. BGH, Urt. v. 10.10.2007 – VI­II ZR 330/06, NJW 2008, 53, für die Fra­ge der Man­gel­haf­tig­keit nach den ob­jek­ti­ven Kri­te­ri­en des § 434 I 2 Nr. 2 BGB).

Ge­mes­sen an die­sen Aus­le­gungs­kri­te­ri­en kann der Se­nat schon nicht fest­stel­len, dass die An­ga­be „un­fall­frei“ in­halt­lich un­zu­tref­fend ist, das Fahr­zeug al­so we­gen des Vor­scha­dens ei­nen Sach­man­gel hat. Auf der Grund­la­ge des Vor­brin­gens des Klä­gers ist viel­mehr von ei­nem so­ge­nann­ten Ba­ga­tell­scha­den aus­zu­ge­hen. Da­bei ver­kennt der Se­nat nicht, dass der für ei­nen Preis von 17.150 € ge­kauf­te Ge­braucht­wa­gen mit 41.000 km ei­ne ver­gleichs­wei­se nied­ri­ge Lauf­leis­tung hat­te und auch sein Al­ter ei­ne Ein­stu­fung als „jun­ger Ge­brauch­ter“ na­he­legt. Die Erst­zu­las­sung war am 09.07.2003, die Über­nah­me durch den Klä­ger im Ju­ni 2005. Über die Art der Vor­be­nut­zung ist Nä­he­res nicht be­kannt. Es wird le­dig­lich mit­ge­teilt, dass der Wa­gen nicht als Ta­xi, Miet- oder Fahr­schul­wa­gen ge­nutzt wur­de. Die ge­naue An­zahl der Vor­be­sit­zer ist gleich­falls nicht be­kannt. Zu­guns­ten des Klä­gers un­ter­stellt der Se­nat, dass die Be­klag­te den Wa­gen aus ers­ter Hand her­ein­ge­nom­men hat. All das spricht da­für, die bei Per­so­nen­kraft­wa­gen oh­ne­hin sehr eng zu zie­hen­de Ba­ga­tell­scha­den­gren­ze im kon­kre­ten Fall nicht eng­her­zig zu­las­ten des Klä­gers zu be­stim­men.

Schä­den an der Fahr­zeug-Au­ßen­haut rei­chen je nach Schwe­re des Un­falls von leich­ten Krat­zern, Ab­schür­fun­gen und Ver­for­mun­gen über tie­fe Krat­zer bis hin zu Ris­sen und Lö­chern. Ein häu­fig an­zu­tref­fen­des Un­fall­scha­den­bild ist die be­schä­dig­te Au­ßen­haut ei­ner Fahr­zeug­tür. Schä­den an den Tü­ren wer­den ent­we­der durch ei­ne kom­plet­te Tü­rer­neue­rung be­ho­ben oder durch ei­nen Aus­tausch des Tür­blatts bei Wei­ter­ver­wen­dung des Tür­grund­kör­pers. Ei­ne wei­te­re Mög­lich­keit be­steht dar­in, die ge­sam­te Tür im Fahr­zeug zu be­las­sen und die Be­schä­di­gun­gen da­durch zu be­he­ben, dass ge­spach­telt und la­ckiert wird. Letz­te­res ist im kon­kre­ten Fall ge­sche­hen. Das al­lein be­sagt nicht, dass es sich um ei­nen so­ge­nann­ten Ba­ga­tell­scha­den han­delt. Für die­se Be­ur­tei­lung von be­son­de­rer Be­deu­tung ist die Fra­ge, ob das Tür­blech un­ver­sehrt ge­blie­ben ist, ob al­so Blech­ver­for­mun­gen vor­han­den wa­ren oder nicht. Ist le­dig­lich der Lack be­schä­digt ge­we­sen, bei­spiels­wei­se durch Ab­schür­fun­gen oder Krat­zer, wird es sich in den meis­ten Fäl­len um ei­nen Ba­ga­tell­scha­den han­deln. Auf der an­de­ren Sei­te ist die Gren­ze zwi­schen Ba­ga­tell­scha­den und Fahr­zeug­man­gel nicht durch je­de Ver­for­mung des Blechs über­schrit­ten. Das ist auch ei­ne Fra­ge der Ver­for­mungs­tie­fe und der Grö­ße der Flä­che, die in Mit­lei­den­schaft ge­zo­gen wor­den ist. Nicht je­de Beu­le oder Del­le in der Tür ei­nes Pkw, auch ei­nes jün­ge­ren, be­deu­tet ei­nen Scha­den, der über die Ba­ga­tell­gren­ze hin­aus­geht.

Im kon­kre­ten Fall spricht vie­les da­für, dass die Be­schä­di­gun­gen nicht auf den Lack be­schränkt wa­ren. Dar­auf deu­ten be­reits die Spach­tel­ar­bei­ten an der Tür hin­ten rechts un­ter­halb der Leis­te hin. Ge­naue Aus­sa­gen über die Tie­fe und das Aus­maß der Ver­for­mung las­sen sich oh­ne sach­ver­stän­di­ge Be­ra­tung nicht tref­fen … Ge­gen die An­nah­me, dass es sich um ei­nen klei­ne­ren „Parkremp­ler“ oder ein ähn­lich ge­ring­fü­gi­ges Scha­dens­er­eig­nis ge­han­delt hat, spricht auch der Um­stand, dass an bei­den Tü­ren auf der rech­ten Sei­te nachla­ckiert wor­den ist. Auf der an­de­ren Sei­te kann das aber auch dar­in be­grün­det sein, dass man ei­ne Far­ban­pas­sung vor­ge­nom­men hat.

Auch wenn ei­ni­ges für die An­nah­me ei­ner Be­schä­di­gung jen­seits der Ba­ga­tell­scha­dens­gren­ze spricht, so kann an­de­rer­seits nicht un­be­rück­sich­tigt blei­ben, dass der Kos­ten­auf­wand für die Scha­dens­be­he­bung ver­gleichs­wei­se nied­rig ist. Da­von, dass die Re­pa­ra­tur­kos­ten weit über 1.200 € lie­gen, wie der Klä­ger zu­nächst be­haup­tet und un­ter Sach­ver­stän­di­gen­be­weis ge­stellt hat, kann auf der Grund­la­ge sei­nes er­gän­zen­den Sach­vor­trags nicht die Re­de sein. Nach dem von ihm ein­ge­reich­ten Kurz­gut­ach­ten des Sach­ver­stän­di­gen L be­lau­fen sich die Net­to-Re­pa­ra­tur­kos­ten auf der Ba­sis der Prei­se des Jah­res 2008 auf 847,74 €. Dar­in ent­hal­ten sind 85 € (net­to) für die Ver­brin­gung des Fahr­zeugs. Die­se Kos­ten sind her­aus­zu­rech­nen. Ei­ne fach­ge­rech­te Re­pa­ra­tur ist auch oh­ne die so­ge­nann­te Ver­brin­gung (Trans­port vom Au­to­haus zum La­ckier­be­trieb und zu­rück) mög­lich.

Selbst wenn man mit dem Sach­ver­stän­di­gen L die Stun­den­sät­ze ei­nes fa­bri­kat­ge­bun­de­nen Fach­be­triebs und nicht die er­heb­lich nied­ri­ge­ren Sät­ze ei­ner frei­en Werk­statt zu­grun­de legt, bleibt der Net­to-Re­pa­ra­tur­kos­ten­be­trag dem­nach un­ter 800 €. Ein­schließ­lich Um­satz­steu­er … liegt der Ge­samt­kos­ten­auf­wand deut­lich un­ter 1.000 €. Das in­di­ziert Un­er­heb­lich­keit i. S. der hier zu er­ör­tern­den Ba­ga­tell­scha­dens­gren­ze. Da­bei ver­kennt der Se­nat nicht, dass die Re­pa­ra­tur­kos­ten­hö­he nur ein, wenn auch we­sent­li­cher An­halt da­für ist, ei­nen Ba­ga­tell­scha­den von ei­nem Scha­den ab­zu­gren­zen, der ei­nem Fahr­zeug die zu­ge­sag­te Ei­gen­schaft „un­fall­frei“ nimmt.

Nach An­sicht des BGH sind Blech­schä­den, de­ren fach­ge­rech­te Be­sei­ti­gung 1.774,67 € kos­tet, bei ei­nem knapp 5 ½ Jah­ren al­ten Fahr­zeug mit ei­ner Lauf­leis­tung von rund 54.000 km kein „Ba­ga­tell­scha­den“ mehr (Urt. v. 10.10.2007 – VI­II ZR 330/06, NJW 2008, 53 [zu § 434 I 2 Nr. 2 BGB]). Nach ei­ner Ent­schei­dung des OLG Ko­blenz aus dem Jah­re 1997 fällt ein Blech­scha­den an ei­nem Pkw bei ei­nem Re­pa­ra­tur­kos­ten­auf­wand von mehr als 1.660 DM nicht mehr in die Ka­te­go­rie „Ba­ga­tell­scha­den“ (VRS 1996, 241). Das OLG Cel­le sieht in ei­ner Ent­schei­dung aus dem Jah­re 1995 (4 U 301/94) die Ba­ga­tell­gren­ze bei Re­pa­ra­tur­kos­ten von 2.120 DM als über­schrit­ten an (Aus­tausch ei­nes Kot­flü­gels und der Bei­fah­rer­tür bei ei­nem Au­di 80). Bei ei­nem Aus­tausch bei­der Kot­flü­gel durch Neu­tei­le hat das OLG Ros­tock in glei­cher Wei­se ent­schie­den (Urt. v. 17.12.2003 – 6 U 227/02, OLGR 2005, 46; ähn­lich LG Karls­ru­he, Urt. v. 01.02.2005 – 8 O 614/04, NZV 2006, 40). Ein­schlä­gig ist auch die Ent­schei­dung des OLG Thü­rin­gen vom 20.12.2007 – 1 U 535/06. In en­ger An­leh­nung an das BGH-Ur­teil vom 10.10.2007 – VI­II ZR 330/06, NJW 2008, 53, wer­den „Ba­ga­tell­schä­den“ [ge­meint wohl: „Blech­schä­den“], selbst wenn sie kei­ne wei­ter­ge­hen­den Fol­gen hat­ten und der Re­pa­ra­tur­auf­wand nur ge­ring war, nicht mehr als Ba­ga­tell­schä­den an­ge­se­hen.

Al­lein der Um­stand, dass die Au­ßen­haut des Fahr­zeugs, al­so das Blech, be­schä­digt wor­den ist, kann ei­nen Scha­dens­fall nicht zu ei­nem Un­fall­scha­den jen­seits der Ba­ga­tell­scha­dens­gren­ze ma­chen. Das wä­re ei­ne zu pau­scha­le Sicht. Wie dem BGH-Ur­teil vom 10.10.2007 – VI­II ZR 330/06, NJW 2008, 53, zu ent­neh­men ist, spie­len auch die Tie­fe der Ver­for­mung und das flä­chen­mä­ßi­ge Aus­maß der Be­schä­di­gung ei­ne Rol­le. In dem Fall, den der BGH nach den Kri­te­ri­en des § 434 I 2 Nr. 2 BGB zu ent­schei­den hat­te, la­gen Blech­schä­den vor, die mit an Si­cher­heit gren­zen­der Wahr­schein­lich­keit ur­sprüng­lich tie­fer als die bis zu 5 mm star­ke Schicht­stär­ke des Spach­tel­auf­trags wa­ren.

d) Aber selbst wenn man zu­guns­ten des Klä­gers von ei­nem Un­fall­scha­den jen­seits der Ba­ga­tell­scha­dens­gren­ze und da­mit von ei­nem Sach­man­gel i. S. des § 434 I 1 BGB oder nach den ob­jek­ti­ven Kri­te­ri­en nach § 434 II 2 Nr. 2 BGB aus­geht, ist je­den­falls das Recht zum Rück­tritt vom Kauf aus­ge­schlos­sen.

Das folgt … aus § 323 V 2 BGB. Hier­nach kann der Käu­fer vom Ver­trag nicht zu­rück­tre­ten, wenn die Pflicht­ver­let­zung un­er­heb­lich ist. Die­ser Tat­be­stand ist an sich von dem Ver­käu­fer dar­zu­le­gen und zu be­wei­sen. Der Se­nat kann von ei­ner nä­he­ren Sach­auf­klä­rung ab­se­hen. Denn schon nach dem Vor­brin­gen des Klä­gers ist je­den­falls die Gren­ze zwi­schen ei­nem „ein­fa­chen“ Sach­man­gel und ei­ner er­heb­li­chen Pflicht­ver­let­zung i. S. des § 323 V 2 BGB nicht über­schrit­ten. Dies selbst dann nicht, wenn man den vom Klä­ger gel­tend ge­mach­ten punk­tu­el­len Re­pa­ra­tur­man­gel in die Be­wer­tung ein­be­zieht. Die Nachla­ckie­rung als sol­che stellt im vor­lie­gen­den Fall kei­nen Sach­man­gel dar (vgl. OLG Düs­sel­dorf, Urt. v. 08.11.2002 – 3 U 37/02).

Von ei­ner arg­lis­ti­gen Täu­schung, die ge­eig­net sein könn­te, ei­nen an sich ge­ring­fü­gi­gen Sach­man­gel über die rück­tritts­recht­li­che Ba­ga­tell­gren­ze zu he­ben (vgl. da­zu BGH, Urt. v. 09.01.2008 – VI­II ZR 210/06), kann im Streit­fall ent­ge­gen der An­sicht des Land­ge­richts kei­ne Re­de sein … Das Land­ge­richt hat ei­nen Fall der arg­lis­ti­gen Täu­schung an­ge­nom­men, oh­ne die da­für maß­ge­ben­den Um­stän­de in tat­säch­li­cher und recht­li­cher Hin­sicht ge­nü­gend zu be­ach­ten …

Hin­weis: Vgl. zu die­ser Ent­schei­dung BGH, Urt. v. 12.03.2008 – VI­II ZR 253/05.

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