1. Auch bei ei­nem Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät, das fest in ein hoch­prei­si­ges Fahr­zeug (hier: ei­nen Bent­ley Con­ti­nen­tal GTC) ein­ge­baut ist, lässt sich tech­nisch nicht aus­schlie­ßen, dass es in Ein­zel­fäl­len zu fal­schen Weg­wei­sun­gen kommt. Ein Man­gel i. S. des § 434 I 2 Nr. 2 BGB liegt des­halb erst und nur dann vor, wenn die Fehl­wei­sun­gen ent­we­der auf ei­nem im Fahr­zeug an­ge­leg­ten tech­ni­schen De­fekt be­ru­hen oder ein Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem mit se­ri­ell schon ver­al­te­ter Hard- oder Soft­ware ver­baut wor­den ist oder – bei Wah­rung des Stands der Se­rie – die Fehl­wei­sun­gen nach Art und/oder An­zahl ein Aus­maß an­neh­men, wie es bei ver­gleich­ba­ren Fahr­zeu­gen an­de­rer Her­stel­ler nicht zu fin­den ist.
  2. Ein Zeu­ge, der an­geb­lich be­kun­den kann, dass ein Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät bei vier Fahr­ten fal­sche An­wei­sun­gen ge­ge­ben ha­be und Ähn­li­ches „stän­dig“ pas­sie­re, ist kein Er­satz für die Un­ter­su­chung des Ge­räts durch ei­nen Sach­ver­stän­di­gen, der es be­nut­zen und ge­ge­be­nen­falls – her­stel­ler­über­grei­fend – mit an­de­ren Ge­rä­ten ver­glei­chen kann.

OLG Hamm, Ur­teil vom 22.03.2016 – 28 U 44/15

Sach­ver­halt: Die Klä­ge­rin ver­langt die Rück­ab­wick­lung ei­nes Kauf­ver­trags über ei­nen Bent­ley Con­ti­nen­tal GTC, den sie als Neu­wa­gen zum Preis von 199.520,01 € er­wor­ben hat und der ihr An­fang Sep­tem­ber 2013 über­ge­ben wur­de.

Zur Aus­stat­tung des Fahr­zeugs ge­hört ein fest ein­ge­bau­tes Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät. Mit E-Mail vom 29.10.2013 rüg­te die Klä­ge­rin, dass es Pro­ble­me mit die­sem Ge­rät, das fal­sche bzw. nicht exis­ten­te We­ge vor­schla­ge, ge­be. Mit E-Mail vom 11.11.2013 be­män­gel­te sie den Zu­stand des Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems er­neut und be­kun­de­te ih­re Er­war­tung, dass bei ei­nem aus an­de­ren Grün­den an­ste­hen­den Werk­statt­auf­ent­halt zu­min­dest die Na­vi­ga­ti­ons-CD aus­ge­tauscht wer­de. Mit Schrei­ben vom 03.03.2014 be­klag­te die Klä­ge­rin, dass der ge­rüg­te Man­gel des Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts fort­be­ste­he, und setz­te der Be­klag­ten ei­ne Frist zur Man­gel­be­sei­ti­gung bis zum 12.03.2014.

Mit ei­nem – in der Be­ru­fungs­in­stanz vor­ge­leg­ten – Schrei­ben vom 13.03.2014, des­sen zeit­na­hen Emp­fang die Klä­ge­rin be­strit­ten hat, bat die Be­klag­te um ex­ak­te Orts­an­ga­be der „Fehl­lei­tung“ durch das Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem, um mit ei­nem Ver­gleichs­fahr­zeug Tests durch­füh­ren zu kön­nen.

Die Klä­ge­rin nahm an­walt­li­che Hil­fe in An­spruch und man­da­tier­te ih­ren spä­te­ren Pro­zess­be­voll­mäch­tig­ten, der mit Schrei­ben vom 26.03.2014 ei­ne Frist zur Man­gel­be­he­bung bis zum 15.04.2014 setz­te. Un­ter dem 09.04.2014 be­an­stan­de­te die Klä­ge­rin die bis­he­ri­ge Ab­wick­lung durch die Be­klag­te, nahm da­bei auf ei­ne te­le­fo­ni­sche Ab­stim­mung vom 03.04.2014 Be­zug und setz­te nun ei­ne Frist zur Män­gel­be­sei­ti­gung bis zum 23.04.2014. Die Be­klag­te ver­wies mit E-Mail vom glei­chen Tag dar­auf, dass sie mit dem Her­stel­ler in Kon­takt ste­he, der noch „ei­ni­ge Prü­fun­gen“ durch­füh­re, wes­halb um Ge­duld ge­be­ten wer­de. Mit An­walts­schrei­ben vom 22.04.2014 teil­te die Be­klag­te mit, nach Aus­kunft des Her­stel­lers lie­ge ein Feh­ler in der Grund­pro­gram­mie­rung der Soft­ware vor, wes­halb die­se En­de des Jah­res ak­tua­li­siert wer­den sol­le. Die Klä­ge­rin setz­te nun ei­ne Frist zur Män­gel­be­sei­ti­gung bis zum 15.05.2014; sie war aber nicht be­reit, bis zum Jah­res­en­de zu war­ten. Mit An­walts­schrei­ben vom 15.05.2014 ver­wies die Be­klag­te auf ei­ni­ge klei­ne­re Soft­ware­feh­ler und nahm den Stand­punkt ein, für das an­ge­kün­dig­te Soft­ware­up­date sei sie nicht die rich­ti­ge An­sprech­part­ne­rin, weil sie das Up­date vom Her­stel­ler er­hal­te. Gleich­zei­tig er­klär­te die Be­klag­te sich be­reit, das Up­date nach des­sen Er­schei­nen auf­zu­spie­len.

Un­ter dem 28.05.2014 er­klär­te die Klä­ge­rin den Rück­tritt vom Ver­trag, den die Be­klag­ten un­ter dem 30.05.2014 zu­rück­wies.

Mit ih­rer nach­fol­gend er­ho­be­nen Kla­ge hat die Klä­ge­rin gel­tend ge­macht, das Fahr­zeug wei­se ei­nen an­fäng­li­chen Man­gel auf, weil das Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem we­gen der Fehl­funk­tio­nen so gut wie un­brauch­bar sei. Zur Dar­le­gung der von ihr an­ge­nom­me­nen Man­gel­haf­tig­keit hat die Klä­ge­rin meh­re­re kon­kre­te Stre­cken­füh­run­gen be­schrie­ben, bei de­nen es nach ih­rer Be­haup­tung zu feh­ler­haf­ten An­wei­sun­gen ge­kom­men sei, und be­haup­tet, Der­ar­ti­ges pas­sie­re stän­dig und nicht nur dort, wo sich Stra­ßen­füh­run­gen ge­än­dert hät­ten. Nach Schluss der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Land­ge­richt hat die Klä­ge­rin erst­mals ge­rügt, dass es ne­ben Fehl­lei­tun­gen auch To­tal­aus­fäl­le des Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems ge­be.

Das Land­ge­richt hat die im We­sent­li­chen auf Rück­zah­lung des Kauf­prei­ses ge­rich­te­te Kla­ge ab­ge­wie­sen. Es hat ge­meint, die Klä­ge­rin sei nicht wirk­sam von dem mit der Be­klag­ten Kauf­ver­trag zu­rück­ge­tre­ten; die von ihr ge­schil­der­ten Fehl­in­for­ma­tio­nen ent­sprä­chen le­dig­lich den ge­richts­be­kann­ten ty­pi­schen Schwä­chen ei­nes je­den Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts, ins­be­son­de­re ei­nes fest im Fahr­zeug ein­ge­bau­ten Ge­rä­tes. Dass ein Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät ma­ke­los funk­tio­nie­re, kön­ne auch bei ei­nem hoch­prei­si­gen Fahr­zeug nicht ver­langt wer­den. Die Brauch­bar­keit des Fahr­zeugs wer­de auch dann nicht in ei­ner zum Rück­tritt be­rech­ti­gen­den Wei­se ge­min­dert, wenn sich die Zur­ver­fü­gung­stel­lung des Up­dates ver­zö­ge­re. Die Kos­ten für ein Up­date lä­gen nicht in ei­ner Grö­ßen­ord­nung, durch die das Fahr­zeug in er­heb­li­cher Wei­se als man­gel­be­haf­tet zu qua­li­fi­zie­ren wä­re.

Mit ih­rer Be­ru­fung hat die Klä­ge­rin zu­nächst ihr erst­in­stanz­li­ches Kla­ge­be­geh­ren wei­ter­ver­folgt.

In der Be­ru­fungs­be­grün­dung hat sie un­ter an­de­rem aus­ge­führt, zum Um­fang der Man­gel­haf­tig­keit kön­ne sie ei­ne Viel­zahl wei­te­rer Fehl­mel­dun­gen vor­tra­gen; dies sei aber ent­behr­lich, weil ein Sach­ver­stän­di­ger das Ge­rät nut­zen und prü­fen kön­ne. Spä­ter – nach­dem sie das Fahr­zeug ver­kauft hat­te – hat die Klä­ge­rin den Stand­punkt ein­ge­nom­men, dass ein Sach­ver­stän­di­ger an­hand der von ihr vor­ge­tra­ge­nen und un­ter Be­weis ge­stell­ten Feh­ler in der Rou­ten­füh­rung be­wer­ten kön­ne, ob die Aus­fall­er­schei­nun­gen über ei­nen vom Kun­den zu ak­zep­tie­ren­den Um­fang hin­aus­ge­hen oder nicht.

Mit Schrift­satz vom 22.10.2015 hat die Klä­ge­rin aus­ge­führt, dass sie für das zwi­schen­zeit­lich ver­äu­ßer­te Fahr­zeug Wert­er­satz leis­ten müs­se, und in Ab­än­de­rung ih­res ur­prüng­li­chen Kla­ge­an­trags be­an­tragt, die Be­klag­te zur Zah­lung von 20.000 € nebst Zin­sen zu ver­ur­tei­len. Zur Be­grün­dung heißt es, dass der Kauf­preis von 199.520,01 € nach den Grund­sät­zen der Min­de­rung ana­log § 441 III BGB her­ab­zu­set­zen sei und der Min­der­wert des Fahr­zeugs auf­grund des de­fek­ten Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts 20.000 € be­tra­ge.

Am 03.11.2015 ist ein Ver­säum­nis­ur­teil ge­gen die Klä­ge­rin er­gan­gen, mit dem ih­re Be­ru­fung zu­rück­ge­wie­sen wor­den ist.

Ge­gen die­ses Ur­teil hat die Klä­ge­rin un­ter dem 26.11.2015 Ein­spruch ein­ge­legt. Gleich­zei­tig hat sie be­an­tragt, das Ver­säum­nis­ur­teil auf­zu­he­ben und die Be­klag­te zur Zah­lung von 20.000 € nebst Zin­sen zu ver­ur­tei­len.

Mit Schrift­satz vom 01.03.2016 hat die Klä­ge­rin ihr Be­geh­ren er­neut ge­än­dert und zu­letzt im We­sent­li­chen be­an­tragt, die Be­klag­te un­ter Auf­he­bung des Ver­säum­nis­ur­teils vom 03.11.2015 zur Zah­lung von 25.000 € nebst Zin­sen zu ver­ur­tei­len.

Das OLG Hamm hat das Ver­säum­nis­ur­teil auf­recht­er­hal­ten.

Aus den Grün­den: II. … 1. Der Ein­spruch der Klä­ge­rin … ist zu­läs­sig …

2. Im Üb­ri­gen ist die Be­ru­fung der Klä­ge­rin auch nach der An­trags­än­de­rung vom 22.10.2015 zu­läs­sig.

An­de­res kä­me in Be­tracht, wenn sich die Klä­ge­rin nicht mehr ge­gen die Be­schwer aus dem kla­ge­ab­wei­sen­den Ur­teil des Land­ge­richts wen­den wür­de, in­dem sie statt des zu­nächst ver­folg­ten Be­geh­rens auf Rück­ab­wick­lung des Kaufs nun­mehr ei­ne Min­de­rung des Kauf­prei­ses ver­langt (vgl. hier­zu OLG Saar­brü­cken, Beschl. v. 20.06.2005 – 4 U 105/05, BeckRS 2005, 11634). So ist ihr Vor­brin­gen im Schrift­satz vom 22.10.2015 aber nicht zu ver­ste­hen. Viel­mehr geht dar­aus her­vor, dass die Klä­ge­rin an dem Be­geh­ren auf Rück­zah­lung des Kauf­prei­ses nach er­folg­tem Ver­trags­rück­tritt fest­hal­ten will und nun statt der von ihr Zug um Zug zu leis­ten­den Rück­über­eig­nung des Fahr­zeugs den aus ih­rer Sicht be­ste­hen­den geg­ne­ri­schen Wert­er­satz­an­spruch aus § 346 I, II Nr. 2 BGB von ih­rem ver­meint­li­chen Zah­lungs­an­spruch in Ab­zug bringt.

3. Die­se Än­de­rung des An­trags­be­geh­rens in der Be­ru­fungs­in­stanz ist ge­mäß den §§ 533, 263 f. ZPO zu­läs­sig.

So­weit die­se mit ei­ner quan­ti­ta­ti­ven Be­schrän­kung des ur­sprüng­li­chen Zah­lungs­be­geh­rens ver­bun­den ist, sind hier­für al­ler­dings nicht al­lein die Re­geln über die Kla­ge­än­de­rung maß­geb­lich. Der Teil des An­spruchs, der nicht mehr … wei­ter­ver­folgt wer­den soll, muss nach den sonst gel­ten­den Ver­fah­rens­vor­schrif­ten dem Streit der Par­tei­en ent­zo­gen wer­den, ins­be­son­de­re durch ei­ne Kla­ge­rück­nah­me, ei­nen Kla­ge­ver­zicht oder ei­ne Er­klä­rung der Er­le­di­gung der Haupt­sa­che (s. hier­zu BGH, Urt. v. 01.06.1990 – V ZR 58/89, NJW 1990, 2682). Die Klä­ge­rin hat sich hier­zu nicht aus­drück­lich er­klärt; bei in­ter­es­sen­ge­rech­ter Aus­le­gung der er­folg­ten An­trags­um­stel­lung liegt es na­he, dass sie we­gen der von ihr im Pro­zess vor­ge­nom­me­nen Sal­die­rung der An­sprü­che ihr frü­he­res Zah­lungs­be­geh­ren, so­weit es den Be­trag von 20.000 € über­steigt, für er­le­digt er­klä­ren woll­te. Denk­bar ist auch ei­ne teil­wei­se Kla­ge­rück­nah­me, die al­ler­dings nach § 269 ZPO grund­sätz­lich wirk­sam nur mit Zu­stim­mung der Be­klag­ten er­fol­gen kann.

4. In bei­den Fäl­len be­geg­net auch die nach­fol­gen­de An­trags­än­de­rung, mit der der Zah­lungs­an­spruch in ei­ner Hö­he von 25.000 € ver­folgt wer­den soll, kei­nen Zu­läs­sig­keits­be­den­ken. Ei­ne Er­le­di­gungs­er­klä­rung ist bis zur An­schlie­ßung des Geg­ners bzw. zur Ent­schei­dung des Ge­richts grund­sätz­lich frei wi­der­ruf­lich (BGH, Urt. v. 07.06.2001 – I ZR 157/98, NJW 2002, 442). Ei­ne Kla­ge­er­wei­te­rung ist selbst im Fal­le ei­ner wirk­sa­men teil­wei­sen Kla­ge­rück­nah­me un­ter den – hier zu be­ja­hen­den – Vor­aus­set­zun­gen der §§ 533, 269 VI ZPO mög­lich.

Zu­läs­sig­keits­be­den­ken ge­gen die Er­wei­te­rung des zu­nächst auf 20.000 € re­du­zier­ten Zah­lungs­be­geh­rens auf den Be­trag von 25.000 € er­gä­ben sich nur, wenn mit der An­trags­um­stel­lung vom 22.10.2015 ei­ne teil­wei­se Be­ru­fungs­rück­nah­me ver­bun­den ge­we­sen wä­re, weil ei­ne sol­che nicht frei wi­der­ruf­lich ist. Ei­ne sol­che teil­wei­se Rück­nah­me des Rechts­mit­tels hat die Klä­ge­rin aber nicht er­klärt.

Da­mit er­weist sich ihr zu­letzt in der Be­ru­fung ver­folg­tes Be­geh­ren als pro­zes­su­al zu­läs­sig. Dass die den Be­trag von 20.000 € über­stei­gen­de Mehr­for­de­rung man­gels Be­grün­dung von vorn­her­ein un­schlüs­sig ist, än­dert dar­an nichts.

5. Das Kla­ge­be­geh­ren ist al­ler­dings in vol­lem Um­fang un­be­grün­det.

Der Klä­ge­rin stand ge­gen die Be­klag­te kein An­spruch auf Zah­lung von 199.520,01 € zu, von dem nach Ver­rech­nung mit ei­nem ge­gen­läu­fi­gen Wert­er­satz­an­spruch ei­ne For­de­rung in Hö­he von 25.000 € (bzw. 20.000 €) ver­blie­ben ist.

Die Vor­aus­set­zun­gen ei­nes sol­chen Zah­lungs­an­spruchs, wel­cher sich aus den §§ 346, 323, 437 Nr. 2, 434 BGB er­ge­ben könn­te, lie­gen nicht vor. Die Klä­ge­rin ist nicht wirk­sam von dem mit der Be­klag­ten ge­schlos­se­nen Kauf­ver­trag über den als Neu­fahr­zeug er­wor­be­nen Bent­ley Con­ti­nen­tal zu­rück­ge­tre­ten.

a) Sie hat nicht den ihr ob­lie­gen­den Be­weis er­bracht, dass das ver­kauf­te Fahr­zeug zur Zeit des Ge­fahr­über­gangs, das heißt bei Über­ga­be, ei­nen Sach­man­gel im Sin­ne des § 434 BGB auf­wies.

aa) Ei­ne Ne­ga­tiv­ab­wei­chung von ei­ner Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung i. S. des § 434 I 1 BGB schei­det aus. Dass die Par­tei­en bei Ver­trags­schluss ei­ne be­stimm­te Be­schaf­fen­heit des in dem Fahr­zeug ver­bau­ten Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts ver­ein­bart ha­ben, lässt sich nicht fest­stel­len.

Wenn die Klä­ge­rin mit ih­rem Vor­brin­gen vom 09.04.2015, ihr sei beim Kauf aus­drück­lich zu­ge­si­chert wor­den, dass ein Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem ein­schließ­lich Soft­ware „nach dem neu­es­ten Stand der Tech­nik“ ge­lie­fert wer­de, ei­ne sol­che Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung be­haup­ten will, dringt sie da­mit nicht durch. Ab­ge­se­hen da­von, dass die­ser erst­mals in der Be­ru­fung ge­hal­te­ne und von der Be­klag­ten be­strit­te­ne Vor­trag nach § 531 II ZPO als ver­spä­tet zu­rück­zu­wei­sen ist – Grün­de für die Ver­spä­tung wer­den nicht be­nannt –, ist die Dar­stel­lung auch nicht schlüs­sig. Ei­ne Aus­sa­ge mit dem von der Klä­ge­rin ge­schil­der­ten In­halt ist nicht mehr als ei­ne blo­ße An­prei­sung. Im Üb­ri­gen ist sie aus der Sicht ei­nes ver­stän­di­gen Emp­fän­gers da­hin zu ver­ste­hen, dass da­mit der Stand von Hard- und Soft­ware ge­meint ist, der bei ei­nem Neu­fahr­zeug die­ses Mo­dells ak­tu­ell er­hält­lich ist. Das be­deu­tet aber nicht, dass die Käu­fe­rin er­war­ten kann, dass die Na­vi­ga­ti­ons­soft­ware un­mit­tel­bar vor der im Sep­tem­ber 2013 er­folg­ten Aus­lie­fe­rung des Fahr­zeugs up­ge­da­tet wor­den ist.

Dass die in dem streit­ge­gen­ständ­li­chen Fahr­zeug bei Über­ga­be vor­han­de­ne Na­vi­ga­ti­ons­soft­ware nicht dem sei­ner­zeit ak­tu­el­len „Bent­ley“-Stand ent­sprach, wel­cher nach An­ga­ben der Be­klag­ten da­mals cir­ca ein Jahr alt war, al­so of­fen­bar aus dem Jahr 2012 stamm­te, be­haup­tet die Klä­ge­rin selbst nicht.

bb) Der Se­nat kann auch nicht fest­stel­len, dass das Fahr­zeug re­spek­ti­ve das dar­in ver­bau­te Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem nicht die Be­schaf­fen­heit auf­weist, die bei ei­nem Fahr­zeug der glei­chen Art üb­lich ist und die der Käu­fer nach der Art der Sa­che er­war­ten kann (§ 434 I 2 Nr. 2 BGB).

Ei­ne Ab­wei­chung von der üb­li­chen Be­schaf­fen­heit ei­nes (Neu-)Fahr­zeugs ist zum ei­nen dann be­grün­det, wenn das streit­ge­gen­ständ­li­che Fahr­zeug vom tech­ni­schen Stand der Se­rie ne­ga­tiv ab­weicht, was durch ei­nen Ver­gleich mit typ- und mo­dell­glei­chen Fahr­zeu­gen des­sel­ben Her­stel­lers fest­zu­stel­len ist. Im Üb­ri­gen kann sich ein Man­gel dar­aus er­ge­ben, dass das be­tref­fen­de Fahr­zeug von dem je­wei­li­gen Stand der Tech­nik ne­ga­tiv ab­weicht, was grund­sätz­lich ei­nen her­stel­ler­über­grei­fen­den Ver­gleich be­dingt (s. Se­nat, Urt. v. 18.03.2014 – 28 U 162/13, BeckRS 2014, 07366 m. w. Nachw.).

(1) Ent­ge­gen der Ein­schät­zung der Klä­ge­rin ist die Man­gel­haf­tig­keit des in dem ver­kauf­ten Bent­ley ver­bau­ten Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems nicht un­strei­tig.

Zwar hat die Be­klag­te nicht in Ab­re­de ge­stellt, dass es ge­le­gent­lich zu Fehl­an­wei­sun­gen durch den im streit­ge­gen­ständ­li­chen Fahr­zeug vor­han­de­nen Rou­ten­pla­ner kommt, auch wenn sie die ein­zel­nen von der Klä­ge­rin ge­schil­der­ten Vor­fäl­le – zu­läs­si­ger­wei­se – mit Nicht­wis­sen be­strit­ten hat. Das lässt aber noch nicht auf ei­nen un­strei­ti­gen Man­gel im vor­ge­nann­ten Sinn schlie­ßen. Auch bei ei­nem Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät, das fest in ein hoch­prei­si­ges Fahr­zeug ein­ge­baut ist, lässt sich tech­nisch nicht aus­schlie­ßen, dass es in Ein­zel­fäl­len zu fal­schen Weg­wei­sun­gen kommt. Zum ei­nen müs­sen die Grün­de hier­für nicht not­wen­dig im Fahr­zeug an­ge­legt sein; denk­bar ist zum Bei­spiel auch ei­ne Stö­rung sei­tens der Na­vi­ga­ti­ons­sa­tel­li­ten, wor­auf die Be­klag­te zu­tref­fend hin­ge­wie­sen hat. Zum an­de­ren ist es – an­ge­sichts der mensch­li­chen Un­zu­läng­lich­kei­ten – nicht voll­stän­dig ver­meid­bar, dass das zu­grun­de­lie­gen­de Da­ten-/Kar­ten­ma­te­ri­al nicht hun­dert­pro­zen­tig der Wirk­lich­keit ent­spricht und Pro­gram­mie­rungs­feh­ler fal­sche We­ge vor­ge­ben und die­se Feh­ler in Fehl­wei­sun­gen zur Rou­te zu Ta­ge tre­ten. Au­ßer­dem kann der Kar­ten- und „Wis­sens­stand“ ei­nes Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems, wel­ches nicht fort­lau­fend (per In­ter­net) ak­tua­li­siert wer­den kann, hin­ter der sich von Tag zu Tag än­dern­den Stra­ßen­wirk­lich­keit zu­rück­blei­ben.

Ein Man­gel i. S. des § 434 I 2 Nr. 2 BGB liegt des­halb erst bzw. nur dann vor, wenn ent­we­der Fehl­wei­sun­gen auf ei­nem im Fahr­zeug an­ge­leg­ten tech­ni­schen De­fekt be­ru­hen oder ein Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem mit se­ri­ell schon ver­al­te­ter Hard- oder Soft­ware ver­baut wor­den ist oder – bei Wah­rung des Stands der Se­rie – wenn die im Fahr­zeug ver­wen­de­te Na­vi­ga­ti­ons­tech­nik und -soft­ware zu Fehl­wei­sun­gen führt, die nach Art und/oder An­zahl ein Aus­maß an­neh­men, wie es bei ver­gleich­ba­ren Fahr­zeu­gen an­de­rer Her­stel­ler nicht zu fin­den ist.

Weil ei­ner­seits die Be­klag­te die von der Klä­ge­rin ge­schil­der­ten ein­zel­nen Fehl­an­lei­tun­gen durch den Rou­ten­pla­ner be­strit­ten hat, an­de­rer­seits die Klä­ge­rin be­strit­ten hat, dass Ur­sa­che des Di­lem­mas die von der Be­klag­te an­ge­ge­be­ne Feh­ler­haf­tig­keit der „Grund­pro­gram­mie­rung“ der Soft­ware ist, sind so­wohl die vor­ge­tra­ge­nen Män­gel­sym­pto­me als auch die Feh­ler­ur­sa­che strei­tig und be­weis­be­dürf­tig. Die Be­weis­pflicht für das Vor­lie­gen ei­nes an­fäng­li­chen Man­gels liegt bei der Klä­ge­rin als An­spruch­stel­le­rin.

(2) Ihr Be­ru­fungs­an­griff ge­gen das Ur­teil des Land­ge­richts, das ge­meint hat, über die Man­gel­haf­tig­keit aus ei­ge­ner Sach­kun­de ent­schei­den zu kön­nen, ist im An­satz be­rech­tigt. Al­ler­dings konn­te die in ers­ter In­stanz ver­säum­te Be­weis­auf­nah­me in der Be­ru­fungs­in­stanz nicht nach­ge­holt wer­den, weil die Klä­ge­rin kei­nen ge­eig­ne­ten Be­weis (mehr) an­ge­bo­ten hat.

Dass die Klä­ge­rin für die von ihr kon­kret vor­ge­tra­ge­nen mehr­fa­chen Fehl­wei­sun­gen des Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts bei ins­ge­samt vier Fahr­ten Zeu­gen­be­weis an­ge­tre­ten hat und durch den Zeu­gen X zu­dem für wahr hal­ten will, dass ähn­li­che Vor­fäl­le „stän­dig“ auf­trä­ten, reicht hier­für nicht aus. Selbst wenn der klä­ge­risch be­nann­te Zeu­ge be­stä­ti­gen soll­te, dass es bei den be­nann­ten Fahr­ten zu Falsch­an­wei­sun­gen durch das Na­vi­ga­ti­ons­ge­rät ge­kom­men ist, und be­kun­de­te, auch bei an­de­rer Ge­le­gen­heit von dem Sys­tem feh­ler­haft ge­führt wor­den zu sein, lie­ße das kei­nen Rück­schluss auf die Ur­sa­che zu und er­mög­lich­te auch kei­nen her­stel­ler­über­grei­fen­den Ver­gleich.

Wie die Klä­ge­rin in ih­rer Be­ru­fungs­be­grün­dung selbst zu­tref­fend aus­ge­führt hat, be­dürf­te es hier­zu viel­mehr der Über­prü­fung des Na­vi­ga­ti­ons­sys­tems durch ei­nen tech­ni­schen Sach­ver­stän­di­gen, der das Ge­rät be­nut­zen und prü­fen und ge­ge­be­nen­falls so­dann des­sen Be­schaf­fen­heit dem Zu­stand ver­gleich­ba­rer Fahr­zeu­ge des­sel­ben und an­de­rer Her­stel­ler ge­gen­über­stel­len müss­te.

Die dem­entspre­chend ur­sprüng­lich vom Se­nat ver­an­lass­te Be­auf­tra­gung ei­nes Sach­ver­stän­di­gen mit ei­ner sol­chen Be­gut­ach­tung hat sich aber als un­durch­führ­bar er­wie­sen, als fest­stand, dass die Klä­ge­rin das streit­ge­gen­ständ­li­che Fahr­zeug nicht für ei­ne Un­ter­su­chung zur Ver­fü­gung zu stel­len ver­moch­te. Die Ein­ho­lung ei­nes Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens er­wies sich da­nach als un­ge­eig­ne­tes Be­weis­mit­tel, weil ei­nem Gut­ach­ter oh­ne das Fahr­zeug er­kenn­bar kei­ne aus­rei­chen­de Tat­sa­chen­grund­la­ge zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den kann, auf­grund de­rer er sei­ne fach­spe­zi­fi­schen Fest­stel­lun­gen tref­fen könn­te. Die von der Klä­ge­rin un­ter Zeu­gen­be­weis ge­stell­ten Feh­ler in der Rou­ten­füh­rung bei vier Fahr­ten sind er­sicht­lich kei­ne trag­fä­hi­gen An­knüp­fungs­tat­sa­chen, die ei­nem Sach­ver­stän­di­gen ei­nen Rück­schluss auf die Ur­sa­che er­mög­li­chen. Da­mit bleibt un­ge­klärt, ob die Aus­fäl­le auf ei­nem an­fäng­lich im Sys­tem vor­han­de­nen De­fekt oder Pro­gram­mier­feh­ler be­ru­hen. So lässt sich ins­be­son­de­re auch nicht klä­ren, ob ein Zu­sam­men­hang be­steht mit dem von der Be­klag­ten be­nann­ten Feh­ler in der Grund­pro­gram­mie­rung der Na­vi­ga­ti­ons­soft­ware, des­sen Ur­säch­lich­keit die Klä­ge­rin selbst be­strei­tet.

Al­lein aus der Art und An­zahl der von der Klä­ge­rin be­nann­ten Fehl­wei­sun­gen lässt sich nicht mit sach­ver­stän­di­ger Hil­fe fest­stel­len, dass das in dem streit­ge­gen­ständ­li­chen Fahr­zeug ver­bau­te Na­vi­ga­ti­ons­sys­tem von dem Stand der Se­rie oder von dem Stand der Tech­nik ab­weicht. Oh­ne die Er­mitt­lung der Ur­sa­che, wel­che nur an­hand ei­ner Un­ter­su­chung des Fahr­zeugs selbst mög­lich ist, ent­behrt ein Ver­gleich mit an­de­ren Fahr­zeu­gen ei­ner be­last­ba­ren Grund­la­ge.

(3) Die Klä­ge­rin ist auch be­weis­fäl­lig, was den von ihr be­klag­ten ge­le­gent­li­chen To­tal­aus­fall des Na­vi­ga­ti­ons­ge­räts an­geht. Ei­ne Über­prü­fung die­ser Män­gel­be­haup­tung wä­re eben­so nur durch ei­ne sach­ver­stän­di­ge Un­ter­su­chung des Fahr­zeugs mög­lich ge­we­sen.

b) Durch die auf frei­er Wil­lens­ent­schlie­ßung be­ru­hen­de Ver­äu­ße­rung des Fahr­zeugs wäh­rend des Pro­zes­ses hat die Klä­ge­rin zu­dem der Be­klag­ten die Mög­lich­keit ge­nom­men, den Nach­weis zu füh­ren, dass ei­ne et­waig ihr durch Aus­lie­fe­rung ei­nes man­gel­be­haf­te­ten Fahr­zeugs an­zu­las­ten­de Pflicht­ver­let­zung un­er­heb­lich ist und des­halb ge­mäß § 323 V 2 BGB nicht zum Rück­tritt be­rech­tigt.

Die Fra­ge, ob ei­ne Pflicht­ver­let­zung in die­sem Sin­ne un­er­heb­lich ist, er­for­dert ei­ne um­fas­sen­de In­ter­es­sen­ab­wä­gung auf der Grund­la­ge der Um­stän­de des Ein­zel­falls. Da­bei ist bei be­heb­ba­ren Män­geln grund­sätz­lich auf die Kos­ten der Män­gel­be­sei­ti­gung und nicht auf das Aus­maß der Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung ab­zu­stel­len; das gilt auch bei Fahr­zeu­gen der Lu­xus­klas­se (BGH, Urt. v. 29.06.2011 – VI­II ZR 202/10, NJW 2011, 2872 Rn. 20 f.; Urt. v. 28.05.2014 – VI­II ZR 94/13, NJW 2014, 3229 Rn. 17, so auch OLG Köln, Urt. v. 12.12.2006 – 3 U 70/06, NJW 2007, 1694). Auf das Aus­maß der Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung kommt es nur dann an, wenn der Man­gel nicht oder nur mit ho­hen Kos­ten be­heb­bar oder die Man­gel­ur­sa­che im Zeit­punkt der Rück­tritts­er­klä­rung un­ge­wiss ist, et­wa weil auch der Ver­käu­fer sie nicht fest­stel­len konn­te (BGH, Urt. v. 29.06.2011 – VI­II ZR 202/10, NJW 2011, 2872 Rn. 21.). Nach ak­tu­el­ler höchst­rich­ter­li­cher Recht­spre­chung ist bei ei­nem be­heb­ba­ren Man­gel im Rah­men die­ser In­ter­es­sen­ab­wä­gung von ei­ner Ge­ring­fü­gig­keit des Man­gels und da­mit von ei­ner Un­er­heb­lich­keit der Pflicht­ver­let­zung je­den­falls in der Re­gel nicht mehr aus­zu­ge­hen, wenn der Man­gel­be­sei­ti­gungs­auf­wand ei­nen Be­trag von fünf Pro­zent des Kauf­prei­ses über­steigt (BGH, Urt. v. 28.05.2014 – VI­II ZR 94/13, NJW 2014, 3229 Rn. 30). Maß­geb­li­cher Zeit­punkt für die Be­ur­tei­lung der (Un-)Er­heb­lich­keit und da­mit auch für die Hö­he der Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten ist der Zeit­punkt der Rück­tritts­er­klä­rung (BGH, Urt. v. 06.02.2013 – VI­II ZR 374/11, NJW 2013, 1365 Rn. 18; Urt. v. 28.05.2014 – VI­II ZR 94/13, NJW 2014, 3229 Rn. 16).

Im vor­lie­gen­den Fall strei­ten die Par­tei­en um ei­nen Man­gel, der als be­heb­bar an­zu­se­hen ist. Das gilt auch dann, wenn die Pro­blem­be­he­bung durch das von der Be­klag­ten an­ge­spro­che­ne, vom Her­stel­ler an­ge­kün­dig­te Soft­ware­up­date er­fol­gen konn­te, die­ses aber zur Zeit der Rück­tritts­er­klä­rung noch nicht auf den Markt ge­bracht war. Geht es (nur) um ei­ne Ver­än­de­rung der Soft­ware, kann die­se grund­sätz­lich un­ab­hän­gig von der Soft­ware­ent­wick­lung des Fahr­zeug­her­stel­lers durch­ge­führt wer­den.

Kommt es dem­entspre­chend für die Be­ur­tei­lung der (Un-)Er­heb­lich­keit ei­nes et­wai­gen Man­gels maß­geb­lich auf die Hö­he der Be­sei­ti­gungs­kos­ten an, setzt auch de­ren Fest­stel­lung zu­nächst die Klä­rung der Feh­ler­ur­sa­che vor­aus. Die­se kann aus von der Klä­ge­rin zu ver­ant­wor­ten­den Grün­den nicht mehr er­fol­gen; ob die dar­in lie­gen­de Be­weis­ver­ei­te­lung im kon­kre­ten Fall zu ei­ner Be­weis­last­um­kehr führt (zu den Fol­gen ei­ner Be­weis­ver­ei­te­lung: BGH, Urt. v. 23.11.2005 – VI­II ZR 43/05, NJW 2006, 434 Rn. 23 ff.), be­darf kei­ner Ent­schei­dung, weil die Klä­ge­rin den oh­ne­hin ihr ob­lie­gen­den Man­gel­be­weis nicht ge­führt hat.

Ihr Zah­lungs­ver­lan­gen er­weist sich schon des­halb als un­be­grün­det …

PDF er­stel­len