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Tag: Nut­zungs­aus­fall

Kein An­spruch ei­nes Kfz-Käu­fers auf Her­aus­ga­be in­ter­ner Kor­re­spon­denz – Ver­jäh­rung

  1. Zum – hier ver­nein­ten – An­spruch ei­nes Kfz-Käu­fers ge­gen den Ver­käu­fer auf Her­aus­ga­be ei­nes Schrei­bens, mit dem der Fahr­zeug­her­stel­ler den Ver­käu­fer über ei­nen auch dem er­wor­be­nen Fahr­zeug an­haf­ten­den Se­ri­en­feh­ler (hier: Fle­cken auf den Sit­zen we­gen der Ver­wen­dung ei­nes nicht frei­ge­ge­be­nen Kleb­stoffs) un­ter­rich­tet hat.
  2. Zwar ver­stößt § 476 II letz­ter Halb­satz BGB n.F. (= § 475 II letz­ter Halb­satz BGB a.F.) ge­gen die Ver­brauchs­gü­terkauf­richt­li­nie, in­dem er zu­lässt, dass bei ei­nem Ver­brauchs­gü­ter­kauf (§ 474 I BGB) über ei­ne ge­brauch­te Sa­che die Ver­jäh­rungs­frist für die An­sprü­che des Käu­fers we­gen ei­nes Sach­man­gels auf ein Jahr ab­ge­kürzt wird. Die Vor­schrift ist je­doch bis zu ei­ner ge­setz­li­chen Neu­re­ge­lung wei­ter­hin an­zu­wen­den (im An­schluss an BGH, Urt. v. 18.11.2020 – VI­II ZR 78/20, NJW 2021, 1008 Rn. 19 ff.). Ei­ne Klau­sel in den All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen ei­nes Kraft­fahr­zeug­händ­lers, die für Kauf­ver­trä­ge über Ge­braucht­wa­gen die Ver­kür­zung der Ver­jäh­rungs­frist auf ein Jahr vor­sieht, ist dem­nach wirk­sam.

AG Bo­cholt, Ur­teil vom 30.03.2021 – 11 C 67/20

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Ent­zo­ge­ne Nut­zungs­mög­lich­keit ei­nes Kraft­fahr­zeugs als zu er­set­zen­der (Ver­zugs-)Scha­den – Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung

Gibt ein Kfz-Ver­käu­fer das Fahr­zeug nach ei­ner Nach­bes­se­rung (§ 439 I Fall 2 BGB) zu­nächst nicht wie­der an den Käu­fer her­aus, son­dern be­ruft er sich – zu Un­recht – auf ein Zu­rück­be­hal­tungs­recht we­gen der zum Zwe­cke der Nach­bes­se­rung er­for­der­li­chen Auf­wen­dun­gen, ob­wohl er die­se ge­mäß § 439 II BGB zu tra­gen hat, so ge­hört zu dem dem Käu­fer zu er­set­zen­den (Ver­zugs-)Scha­den auch die ent­zo­ge­ne Nut­zungs­mög­lich­keit des Fahr­zeugs. Dem Käu­fer steht da­her ei­ne Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung zu.

OLG Bran­den­burg, Ur­teil vom 08.11.2018 – 12 U 176/16
(vor­an­ge­hend: LG Cott­bus, Ur­teil vom 13.07.2016 – 4 O 38/14)

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(Kein) An­spruch auf Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung bei Ver­let­zung kauf­ver­trag­li­cher Pflich­ten

  1. Ein als Neu­wa­gen „mit Kurz­zu­las­sung“ ver­kauf­ter Pkw ist i. S. von § 434 I 1 BGB man­gel­haft, wenn zwi­schen der Erst­zu­las­sung des Fahr­zeugs auf ei­nen Händ­ler und der Über­ga­be an den Käu­fer mehr als 30 Ta­ge lie­gen.
  2. Ein An­spruch auf ei­ne Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung kommt zwar auch dann in Be­tracht, wenn der Ver­käu­fer ei­nes Neu- oder Ge­braucht­wa­gens mit der – le­dig­lich auf­grund des Kauf­ver­trags ge­schul­de­ten – Über­ga­be und Über­eig­nung des Fahr­zeugs in Ver­zug ge­rät (vgl. BGH, Urt. v. 15.06.1983 – VI­II ZR 131/82, BGHZ 88, 11, 14 f. = NJW 1983, 2139 f.). Der Käu­fer hat aber man­gels ei­ner „fühl­ba­ren“ ver­mö­gens­er­heb­li­chen Ent­beh­rung dann kei­nen An­spruch auf Er­satz ei­nes Nut­zungs­aus­fall­scha­dens, wenn es ihm mög­lich und zu­mut­bar ist, ein an­de­res Fahr­zeug – ins­be­son­de­re sein Alt­fahr­zeug – mit ei­nem zu­min­dest ähn­li­chen Nut­zungs­wert zu nut­zen.
  3. Der Käu­fer ei­nes Neu­wa­gens mit Ta­ges- oder Kurz­zu­las­sung, dem das Fahr­zeug ver­spä­tet über­ge­ben und über­eig­net wird, hat ge­gen den Ver­käu­fer ei­nen An­spruch auf Er­satz des Scha­dens, den er da­durch er­lei­det, dass ihm nur ei­ne über Ge­bühr ver­kürz­te Her­stel­ler­ga­ran­tie zur Ver­fü­gung steht.

LG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 07.06.2018 – 14e O 252/14
(nach­fol­gend: OLG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 22.08.2019 – 3 U 6/19)

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Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung für vor­über­ge­hen­den Ent­zug der Ge­brauchs­mög­lich­keit ei­nes Mo­tor­rads

  1. Der vor­über­ge­hen­de Ent­zug der Ge­brauchs­mög­lich­keit ei­nes Mo­tor­rads, das dem Ge­schä­dig­ten als ein­zi­ges Kraft­fahr­zeug zur Ver­fü­gung steht und nicht rei­nen Frei­zeitz­we­cken dient, stellt ei­nen Ver­mö­gens­scha­den dar und kann ei­nen An­spruch auf Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung be­grün­den.
  2. Der Um­stand, dass der Ge­schä­dig­te das Mo­tor­rad nur bei güns­ti­gen Wit­te­rungs­be­din­gun­gen nutzt, spielt erst im Rah­men der kon­kre­ten Scha­dens­be­trach­tung bei der Fra­ge ei­ne Rol­le, ob der Ge­schä­dig­te – auch im Hin­blick auf die Wet­ter­la­ge – zur Nut­zung wil­lens und in der La­ge war.

BGH, Ur­teil vom 23.01.2018 – VI ZR 57/17

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(Kein) An­spruch des Ver­käu­fers auf Scha­dens­er­satz nach un­be­rech­tig­tem Man­gel­be­sei­ti­gungs­ver­lan­gen des Käu­fers

Ein un­be­rech­tig­tes Man­gel­be­sei­ti­gungs­ver­lan­gen des Käu­fers nach § 439 I BGB stellt ei­ne zum Scha­dens­er­satz ver­pflich­ten­de schuld­haf­te Ver­trags­ver­let­zung dar, wenn der Käu­fer er­kannt oder fahr­läs­sig nicht er­kannt hat, dass ein Man­gel der Kauf­sa­che nicht vor­liegt, son­dern die Ur­sa­che für das Sym­ptom, hin­ter dem er ei­nen Man­gel ver­mu­tet, in sei­nem ei­ge­nen Ver­ant­wor­tungs­be­reich liegt. Der Käu­fer braucht nicht vor­ab zu klä­ren und fest­zu­stel­len, ob die von ihm be­an­stan­de­te Er­schei­nung das Sym­ptom ei­nes Sach­man­gels ist. Er muss le­dig­lich im Rah­men sei­ner Mög­lich­kei­ten sorg­fäl­tig über­prü­fen, ob die Er­schei­nung auf ei­ne Ur­sa­che zu­rück­zu­füh­ren ist, die nicht dem Ver­ant­wor­tungs­be­reich des Ver­käu­fers zu­zu­ord­nen ist. Bleibt da­bei un­ge­wiss, ob tat­säch­lich ein Man­gel vor­liegt, darf der Käu­fer Män­gel­rech­te gel­tend ma­chen, oh­ne Scha­dens­er­satz­pflich­ten we­gen ei­ner schuld­haf­ten Ver­trags­ver­let­zung be­fürch­ten zu müs­sen, auch wenn sich sein Ver­lan­gen im Er­geb­nis als un­be­rech­tigt her­aus­stellt (im An­schluss an BGH, Urt. v. 23.01.2008 – VI­II ZR 246/06, WM 2008, 561 Rn. 12 f.).

LG Cott­bus, Ur­teil vom 13.07.2016 – 4 O 38/14
(nach­fol­gend: OLG Bran­den­burg, Ur­teil vom 08.11.2018 – 12 U 176/16)

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Über­höh­ter Kraft­stoff­ver­brauch ei­nes Neu­wa­gens als Min­de­rungs­grund

  1. Ein Neu­wa­gen, der im nor­ma­len Fahr­be­trieb mehr Kraft­stoff ver­braucht als vom Her­stel­ler in ei­ner Kon­for­mi­täts­be­schei­ni­gung (COC) oh­ne je­de Ein­schrän­kung an­ge­ge­ben, lei­det an ei­nem Man­gel, der den Käu­fer auch dann zur Min­de­rung des Kauf­prei­ses be­rech­tigt, wenn der Mehr­ver­brauch nur un­er­heb­lich ist (hier: in­ner­orts 0,9 l/100 km, au­ßer­orts 0,1 l/100km). Denn man­gels ei­nes ein­schrän­ken­den Hin­wei­ses in der Kon­for­mi­täts­be­schei­ni­gung darf ein Neu­wa­gen­käu­fer da­von aus­ge­hen, dass die an­ge­ge­be­nen Ver­brauchs­wer­te nicht nur auf ei­nem Prüf­stand, son­dern auch im nor­ma­len Fahr­be­trieb er­zielt wer­den kön­nen.
  2. Ist die Min­de­rung ge­mäß § 441 III 2 BGB durch Schät­zung zu er­mit­teln, so kann dar­auf ab­ge­stellt wer­den, wel­che Mehr­kos­ten für Kraft­stoff dem Käu­fer vor­aus­sicht­lich ent­ste­hen wer­den, bis die Ge­samt­lauf­leis­tung des Fahr­zeugs er­reicht ist.
  3. Ein Neu­wa­gen, des­sen Heck­klap­pe sich nicht (mehr) von au­ßen öff­nen lässt und des­sen Kof­fer­raum da­her nicht (mehr) ge­nutzt wer­den kann, ist man­gel­haft. We­gen die­ses Man­gels kann dem Käu­fer ei­ne Nut­zungs­aus­fall­ent­schä­di­gung zu­ste­hen; die­se ist al­ler­dings nied­ri­ger als die Ent­schä­di­gung, die dem Käu­fer bei ei­nem voll­stän­di­gen man­gel­be­ding­ten Nut­zungs­aus­fall des Fahr­zeugs zu­stün­de.

LG Kiel, Ur­teil vom 29.12.2015 – 9 O 69/15

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Ver­wei­ge­rung der Nach­er­fül­lung bei nur spo­ra­disch auf­tre­ten­dem Feh­ler

  1. Ei­ne ernst­haf­te und end­gül­ti­ge Ver­wei­ge­rung der Nach­er­fül­lung (§ 323 II Nr. 1 BGB) kann auch dann vor­lie­gen, wenn ein Man­gel, der sich nur spo­ra­disch zeigt, ei­nem ge­werb­li­chen Kfz-Ver­käu­fer nicht vor­ge­führt wer­den kann („Vor­führef­fekt“) und die­ser den Käu­fer des­halb bit­tet, ihm das Fahr­zeug wie­der vor­zu­füh­ren, so­bald der Man­gel auf­tritt. Denn auf ei­ne er­neu­te Vor­stel­lung des Fahr­zeugs darf der Ver­käu­fer den Käu­fer nur ver­wei­sen, wenn der be­haup­te­te Man­gel kei­ne si­cher­heits­re­le­van­ten Fahr­zeug­tei­le be­trifft. An­dern­falls ist der Ver­käu­fer ge­hal­ten, das Fahr­zeug – ge­ge­be­nen­falls so­gar über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum – zu un­ter­su­chen.
  2. Für die Be­ur­tei­lung, ob ein Man­gel ge­ring­fü­gig ist und des­halb nicht zum Rück­tritt vom Kauf­ver­trag be­rech­tigt (§ 323 V 2 BGB), kommt es re­gel­mä­ßig auf die Re­la­ti­on zwi­schen den Män­gel­be­sei­ti­gungs­kos­ten und dem Kauf­preis an. Auf das Aus­maß der Funk­ti­ons­be­ein­träch­ti­gung ist nur dann ab­zu­stel­len, wenn der Man­gel nicht oder nur mit ho­hen Kos­ten be­heb­bar oder die Man­gel­ur­sa­che im Zeit­punkt der Rück­tritts­er­klä­rung un­ge­klärt ist. Da­für ge­nügt es nicht, dass der nicht fach­kun­di­ge Käu­fer die Man­gel­ur­sa­che nicht kennt; er­for­der­lich ist viel­mehr, dass sie auch dem – re­gel­mä­ßig fach­kun­di­gen – Ver­käu­fer un­be­kannt ist.
  3. Dass das Kupp­lungs­pe­dal nach Be­tä­ti­gung – und sei es auch nur spo­ra­disch – am Fahr­zeug­bo­den hän­gen bleibt, ist bei ei­nem Ge­braucht­wa­gen – und erst recht bei ei­nem Fahr­zeug mit ei­ner Lauf­leis­tung von ge­ra­de ein­mal 90.000 Ki­lo­me­tern – kei­ne ty­pi­sche Ver­schleiß­er­schei­nung, son­dern ein Man­gel.
  4. Ein Kfz-Käu­fer hat zwar auch dann An­spruch auf Er­satz sei­nes man­gel­be­ding­ten Nut­zungs­aus­fall­scha­dens, wenn er we­gen des Man­gels den Rück­tritt vom Kauf­ver­trag er­klärt hat. Er ist aber wie je­der Ge­schä­dig­te ge­hal­ten, die Dau­er des Nut­zungs­aus­falls bei­spiels­wei­se durch An­schaf­fung ei­nes In­te­rims­fahr­zeugs mög­lichst ge­ring zu hal­ten. Kommt die An­schaf­fung ei­nes In­te­rims­fahr­zeugs nicht in Be­tracht, kann es ge­bo­ten sein, mit ei­ge­nen Mit­teln oder nach Auf­nah­me ei­nes Kre­dits ein neu­es Fahr­zeug an­zu­schaf­fen; die not­wen­di­gen Fi­nan­zie­rungs­kos­ten sind in die­sem Fall Teil des Scha­dens, des­sen Er­satz der Ge­schä­dig­te ver­lan­gen kann.

OLG Schles­wig, Ur­teil vom 02.10.2015 – 17 U 43/15
(vor­her­ge­hend: LG Kiel, Ur­teil vom 18.05.2015 – 12 O 259/13; nach­fol­gend: BGH, Ur­teil vom 26.10.2016 – VI­II ZR 240/15)

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Er­satz ei­nes man­gel­be­ding­ten Nut­zungs­aus­fall­scha­dens trotz Rück­tritt vom Kauf­ver­trag

  1. Ver­langt der Käu­fer ei­nes Kraft­fahr­zeugs, der das Fahr­zeug man­gel­be­dingt nicht nut­zen konn­te, vom Ver­käu­fer den Er­satz des Nut­zungs­aus­fall­scha­dens, so spricht bei ei­nem zur pri­va­ten Nut­zung an­ge­schaff­ten Pkw die Le­bens­er­fah­rung da­für, dass der Käu­fer das Fahr­zeug ge­nutzt hät­te, wenn es ihm zur Ver­fü­gung ge­stan­den hät­te (Nut­zungs­wil­le).
  2. Ei­nem Kfz-Käu­fer, dem ein man­gel­haf­tes und des­halb nicht nutz­ba­res Fahr­zeug ge­lie­fert wur­de und der fi­nan­zi­ell nicht zur An­schaf­fung ei­nes gleich­wer­ti­gen Er­satz­fahr­zeugs in der La­ge ist, ist im Re­gel­fall nicht zu­zu­mu­ten, ein ge­rin­ger­wer­ti­ges Er­satz­fahr­zeug an­zu­schaf­fen und so den zu er­set­zen­den Nut­zungs­aus­fall zu­guns­ten des Ver­käu­fers zu be­gren­zen.
  3. Der Käu­fer ist re­gel­mä­ßig auch nicht ge­hal­ten, ei­nen Kre­dit auf­zu­neh­men, um ein gleich­wer­ti­ges Er­satz­fahr­zeug er­wer­ben zu kön­nen. Ei­ne ent­spre­chen­de Ob­lie­gen­heit kann viel­mehr nur un­ter be­son­de­ren Um­stän­den an­ge­nom­men wer­den, näm­lich dann, wenn sich der Käu­fer ei­nen Kre­dit oh­ne Schwie­rig­kei­ten be­schaf­fen kann und ihn die Ver­pflich­tung zur Rück­zah­lung nicht über sei­ne wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se hin­aus be­las­tet.

KG, Ur­teil vom 11.10.2010 – 12 U 241/07
(vor­an­ge­hend: BGH, Teil­ver­säum­nis- und Schlus­s­ur­teil vom 14.04.2010 – VI­II ZR 145/09)

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Er­satz des Nut­zungs­aus­fall­scha­dens trotz Rück­tritt vom Kauf­ver­trag

  1. Ein auf ei­nen Man­gel ei­nes Kraft­fahr­zeugs ge­stütz­ter Rück­tritt des Käu­fers vom Kauf­ver­trag schließt des­sen Recht nicht aus, da­ne­ben un­ter den Vor­aus­set­zun­gen des Scha­dens­er­sat­zes statt der Leis­tung Er­satz des man­gel­be­ding­ten Nut­zungs­aus­fall­scha­dens zu ver­lan­gen (Be­stä­ti­gung von Se­nat, Urt. v. 28.11.2007 – VI­II ZR 16/07, BGHZ 174, 290).
  2. Der Käu­fer kann al­ler­dings im Hin­blick auf die ihn tref­fen­de Scha­dens­min­de­rungs­pflicht ge­hal­ten sein, bin­nen an­ge­mes­se­ner Frist ein Er­satz­fahr­zeug zu be­schaf­fen oder ei­nen län­ge­ren Nut­zungs­aus­fall durch die An­schaf­fung ei­nes In­te­rims­fahr­zeugs zu über­brü­cken.

BGH, Teil­ver­säum­nis- und Schlus­s­ur­teil vom 14.04.2010 – VI­II ZR 145/09
(vor­an­ge­hend: KG, Ur­teil vom 30.04.2009 – 12 U 241/07; nach­fol­gend: KG, Ur­teil vom 11.10.2010 – 12 U 241/07)

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Nut­zungs­aus­fall­scha­den bei Lie­fe­rung ei­ner man­gel­haf­ten Sa­che

Den in­fol­ge der Lie­fe­rung ei­ner man­gel­be­haf­te­ten Sa­che ent­stan­de­nen Nut­zungs­aus­fall­scha­den kann der am Ver­trag fest­hal­ten­de Käu­fer nach §§ 437 Nr. 3, 280 I BGB er­setzt ver­lan­gen.

BGH, Ur­teil vom 19.06.2009 – V ZR 93/08

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