Im Ver­fah­ren über die Zu­las­sung von Kraft­fahr­zeu­gen wird der an­er­kann­te Sach­ver­stän­di­ge zwar ho­heit­lich tä­tig, doch ob­liegt ihm die Pflicht zur sach­ge­mä­ßen Un­ter­su­chung ei­nes Fahr­zeugs nicht ge­gen­über dem Käu­fer ei­nes neu zu­zu­las­sen­den Ge­braucht­wa­gens, der da­durch ei­nen Ver­mö­gens­scha­den er­lei­det, dass der Sach­ver­stän­di­ge Män­gel bei dem Fahr­zeug fahr­läs­sig über­sieht.

BGH, Ur­teil vom 11.01.1973 – III ZR 32/71

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