1. Nimmt ein Kfz-Händ­ler bei der Ver­äu­ße­rung ei­nes Neu­wa­gens ei­nen Ge­braucht­wa­gen des Er­wer­bers für ei­nen Teil des Kauf­prei­ses in Zah­lung, so liegt im Re­gel­fall kein Tausch­ver­trag, son­dern ein Kauf­ver­trag vor, bei dem der Käu­fer das Recht hat, ei­nen ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Teil des Kauf­prei­ses durch Hin­ga­be des Ge­braucht­wa­gens zu til­gen.
  2. Ist der vom Käu­fer in Zah­lung ge­ge­be­ne Ge­braucht­wa­gen man­gel­haft, so kann der Ver­käu­fer grund­sätz­lich ge­gen Rück­ga­be des Ge­braucht­wa­gens die Zah­lung des Kauf­prei­ses auch in­so­weit ver­lan­gen, als er durch die In­zah­lung­nah­me des Ge­braucht­wa­gens ge­tilgt wer­den soll­te.

BGH, Ur­teil vom 18.01.1967 – VI­II ZR 209/64

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