Bei der Be­ur­tei­lung, ob ein Ge­braucht­wa­gen ei­nen Sach­man­gel i. S. des § 434 I 2 Nr. 2 BGB auf­weist, weil er kei­ne „bei Sa­chen der glei­chen Art“ üb­li­che und vom Käu­fer „nach der Art der Sa­che“ zu er­war­ten­de Be­schaf­fen­heit auf­weist, ist ge­ge­be­nen­falls ein am Stand der Tech­nik ori­en­tier­ter her­stel­ler­über­grei­fen­der Ver­gleich mit al­len Fahr­zeu­gen an­zu­stel­len, die ei­ne nach Bau­art und Typ ver­gleich­ba­re tech­ni­schen Aus­stat­tung ha­ben. Für ei­ne her­stel­ler- oder gar fahr­zeug­typ­spe­zi­fi­sche Ein­gren­zung des Ver­gleichs­maß­sta­bes be­steht kein An­lass.

BGH, Be­schluss vom 16.05.2017 – VI­II ZR 102/16

Der Be­schluss des BGH ist aus­zugs­wei­se hier ver­öf­fent­licht.

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