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Probleme beim Autokauf?

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Tag: Aus­stat­tung

Feh­len­des ESP als Sach­man­gel ei­nes re­impor­tier­ten Fahr­zeugs

Dass Fahr­zeu­ge ab der Kom­pakt­klas­se mit ESP aus­ge­stat­tet sind, ist in Deutsch­land der­art selbst­ver­ständ­lich, dass ein Käu­fer oh­ne be­son­de­ren Hin­weis nicht da­mit rech­nen muss, bei ei­nem re­impor­tier­ten Fahr­zeug könn­te dies nicht der Fall sein. Dies gilt um­so mehr, wenn das Fahr­zeug ei­ner be­son­de­ren Aus­stat­tungs­li­nie an­ge­hört, die auch in Deutsch­land ver­trie­ben wird. Denn der Kun­de braucht nicht da­mit zu rech­nen, dass in­ner­halb ein- und der­sel­ben Aus­stat­tungs­li­nie je nach Ver­triebs­land dif­fe­ren­ziert wird.

LG Karls­ru­he, Ur­teil vom 30.07.2010 – 5 O 97/10

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Man­gel bei Kunst­le­der- statt Le­der­aus­stat­tung

Der Käu­fer ei­nes Neu­fahr­zeugs darf die An­ga­be des Ver­käu­fers, das Fahr­zeug sei mit „Le­der“ aus­ge­stat­tet, so ver­ste­hen, dass für die In­nen­aus­stat­tung nur ech­tes Le­der und nicht so­wohl Le­der als auch Kunst­le­der ver­wen­det wur­de.

LG Saar­brü­cken, Be­schluss vom 17.12.2008 – 9 O 188/08

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Feh­len­de Dieb­stahl­warn­an­la­ge bei Ca­brio kein Man­gel

  1. Es ist kein Sach­man­gel i. S. des § 434 BGB, wenn ein Ca­brio nicht se­ri­en­mä­ßig mit ei­ner Dieb­stahl­warn­an­la­ge aus­ge­rüs­tet ist. Weist der Ver­käu­fer den Kun­den nicht auf das Feh­len ei­ner Warn­an­la­ge hin, so liegt dar­in kei­ne Ver­let­zung ei­ner Auf­klä­rungs­pflicht.
  2. Wenn sich das Ver­deck ei­nes Ca­bri­os mit­tels der Fern­be­die­nung nicht stets pro­blem­los öff­nen lässt, son­dern es in Ein­zel­fäl­len zu ei­nem „Ha­ken“ des Ver­decks kommt, liegt dar­in al­len­falls ein i. S. des § 323 V 2 BGB un­er­heb­li­cher Sach­man­gel, der nicht zu ei­nem Rück­tritt vom Kauf­ver­trag be­rech­tigt.

LG Bie­le­feld, Ur­teil vom 09.12.2008 – 5 O 381/07

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