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Ka­te­go­rie: Steu­er­recht

Steu­er­recht­li­che Ein­stu­fung ei­nes Pick­up-Fahr­zeugs

  1. Die ver­kehrs­recht­li­che Ein­stu­fung ei­nes Fahr­zeugs als Lkw oder Pkw ist für die steu­er­recht­li­che Ein­stu­fung (Kfz-Steu­er) nicht bin­dend.
  2. Bei ei­nem Fahr­zeug (hier: ei­nem Land Ro­ver De­fen­der 130 Crew Cab) han­delt es sich un­ge­ach­tet der ver­kehrs­recht­li­chen Ein­stu­fung um ei­nen Pkw, wenn die zur Per­so­nen­be­för­de­rung die­nen­de Flä­che grö­ßer ist als die Hälf­te der ge­sam­ten Nutz­flä­che des Fahr­zeugs.

FG Nürn­berg, Ur­teil von 26.08.2010 – 6 K 489/09

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Pri­vat­nut­zung ei­nes Dienst­wa­gens – Reich­wei­te des An­scheins­be­wei­ses

  1. Die An­wen­dung der 1 %-Re­ge­lung setzt vor­aus, dass der Ar­beit­ge­ber sei­nem Ar­beit­neh­mer tat­säch­lich ei­nen Dienst­wa­gen zur pri­va­ten Nut­zung über­las­sen hat.
  2. Der An­scheins­be­weis strei­tet da­für, dass der Ar­beit­neh­mer ei­nen Dienst­wa­gen, der ihm vom Ar­beit­ge­ber zur pri­va­ten Nut­zung über­las­se­nen wur­de, auch tat­säch­lich pri­vat nutzt. Der An­scheins­be­weis strei­tet aber nicht da­für, dass der Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer den Dienst­wa­gen zur pri­va­ten Nut­zung über­las­sen hat.

BFH, Ur­teil vom 21.04.2010 – VI R 46/08

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Steu­er­recht­li­che Ab­gren­zung zwi­schen Lkw und Pkw

Fahr­zeu­ge, die bau­art­be­dingt weit­ge­hend ei­nem Pkw ent­spre­chen und sich auch hin­sicht­lich des zu­läs­si­gen Ge­samt­ge­wichts und der Nutz­last von ei­nem Pkw nicht we­sent­lich un­ter­schei­den, un­ter­lie­gen der emis­si­ons­be­zo­ge­nen Hub­raum­be­steue­rung nach § 8 Nr. 1 Kraft­StG. Ei­ne Be­steue­rung sol­cher Fahr­zeu­ge als Lkw nach dem Fahr­zeug­ge­wicht kommt nur in Be­tracht, wenn die Fahr­zeu­ge ein zu­läs­si­ges Ge­samt­ge­wicht von mehr als 2.800 kg und ei­ne Nutz­last von mehr als 800 kg ha­ben.

BFH, Ur­teil vom 24.02.2010 – II R 6/08

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Ga­ran­tie­zu­sa­ge ei­nes Au­to­ver­käu­fers als steu­er­pflich­ti­ge sons­ti­ge Leis­tung

Die Ga­ran­tie­zu­sa­ge ei­nes Au­to­ver­käu­fers, durch die der Käu­fer ge­gen Ent­gelt nach sei­ner Wahl ei­nen Re­pa­ra­turan­spruch ge­gen­über dem Ver­käu­fer oder ei­nen Re­pa­ra­tur­kos­ten­er­satz­an­spruch ge­gen­über ei­nem Ver­si­che­rer er­hält, ist steu­er­pflich­tig (Än­de­rung der Recht­spre­chung).

BFH, Ur­teil vom 10.02.2010 – XI R 49/07

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Vor­teils­be­wer­tung bei Jah­res­wa­gen

Die un­ver­bind­li­che Preis­emp­feh­lung ei­nes Au­to­mo­bil­her­stel­lers ist je­den­falls seit dem Jahr 2003 kei­ne ge­eig­ne­te Grund­la­ge, den lohn­steu­er­recht­lich er­heb­li­chen Vor­teil ei­nes Per­so­nal­ra­batts für so­ge­nann­te Jah­res­wa­gen zu be­wer­ten.

BFH, Ur­teil vom 17.06.2009 – VI R 18/07

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Erst­zu­las­sung ei­nes Kraft­fahr­zeugs – Kraft­fahr­zeug­steu­er­recht

  1. Der Be­griff der „erst­ma­li­gen Zu­las­sung“ im Kraft­fahr­zeug­steu­er­recht ist ein Be­griff des Ver­kehrs­rechts; sei­ne Aus­le­gung rich­tet sich nach den ver­kehrs­recht­li­chen Vor­schrif­ten.
  2. Das Da­tum der Erst­zu­las­sung ei­nes Fahr­zeugs be­schreibt den Tag, an dem das Fahr­zeug erst­mals all­ge­mein und sach­lich un­be­schränkt zum öf­fent­li­chen Ver­kehr im In­land oder im Aus­land mit der da­für er­for­der­li­chen Zu­las­sung zu­ge­las­sen oder in Be­trieb ge­nom­men wor­den ist.
  3. Die Zu­tei­lung ei­nes Kurz­zeit­kenn­zei­chens für Prü­fungs-, Pro­be- und Über­füh­rungs­fahr­ten und des­sen Bin­dung an ein be­stimm­tes Fahr­zeug be­grün­det kei­ne erst­ma­li­ge Zu­las­sung des Fahr­zeugs i. S. von § 3b I 3 Kraft­StG.

BFH, Ur­teil vom 23.05.2006 – VII R 27/05

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